Miesbach feiert heuer „100 Jahre Stadterhebung“

Wie aus Miesbach eine Stadt wurde

Seine Majestät der König haben am 6. Mai 1918 allergnädigst zu genehmigen geruht, dass der Markt Miesbach fortan die Bezeichnung Stadt führt. Dieses Telegramm ließ Innenminister Brettreich den Miesbachern vor 100 Jahren zustellen. Ein Ereignis, das heuer gebührend gefeiert wird. Wie Bürgermeisterin Ingrid Pongratz beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Miesbach berichtete, hatten der Bräugehilfe Franz Doll und der Gemeindebevollmächtigte Josef Fertl im Juli 1915 an das Gemeinde-Collegium den Antrag gestellt, an höchster Stelle um die Verleihung des Stadtrechts nachzusuchen. Der Magistrat hatte sich dem Antrag angeschlossen, wollte die Bewerbung aber bis zum Ende des Krieges zurückgestellt haben.

Als Bader Doll seinen Antrag im August 1917 mit Nachdruck reklamierte, setzten Bürgermeister Schröck und sein Gemeindesekretär Feichtner schließlich die Angelegenheit in Bewegung. Als Tatsachen, die Miesbach als würdig erweisen könnten, den Titel „Stadt“ zu führen, wurden unter anderem genannt: Der wirtschaftliche Aufschwung durch Heranführung der Eisenbahn und die Errichtung des Kohlenbergwerks; das Anwachsen der Einwohnerzahl, die sich seit 1885 verdoppelt hatte, die Gesundheitsfürsorge durch Kanalisation, Trinkwasserversorgung und Unratabfuhr; der Schlachthof; Freibadeanstalt, Friedhof und Straßen und Gehbahnen „die fortgesetzte Pflege verraten“ und auch die Häusernummerierung, „die eine rasche Orientierung sichert“. Dem Ernst der Kriegszeit entsprechend lud Bürgermeister Schröck nur zur Abhaltung einer Festsitzung ein und bat die Bevölkerung, am 13. Mai 1918 die Häuser zu beflaggen. Die heutigen Planungen für das Jubiläumsjahr 2018 sind weit aus umfangreicher.

Der MIESBACH Reiseführer

Bisher gab es ihn nur für das Tegernseer Tal, jetzt gibt es ihn auch für Miesbach:

Einen Reiseführer, verfasst von der Reisejournalistin und Buchautorin Sonja Still. In München und am Tegernsee aufgewachsen, machte sie nach dem Studium die ersten Schritte im Beruf beim WDR. Fast 15 Jahre arbeitete die ausgebildete Fernsehjournalistin für „Fernweh- die Reisereportage“ beim BR, für arte Entdeckung oder Goodbye Deutschland auf Vox. Seit Gründung der Zeitschrift „Landlust“ ist sie für deren Redaktion tätig oder schreibt für „Merian“- Reiseführer. Außerdem gibt sie als zertifizierte Heimat- und Almführerin bei Führungen Einblick in die Geschichte unserer Region.

Über Miesbach schreibt sie in dem neuen Reiseführer: „Miesbach ist eine der kleinsten Kreisstädte Bayerns und vielleicht darum eines der unterschätztesten Städtchen des Landes. Es hat wahrlich viel, auch viel Überraschendes, zu bieten. Kaum ein Stadtkern ist so selbstverständlich mit altem Baubestand erhalten und doch so lebendig. Miesbachs gute Stube lebt! Da wurde nichts museumsähnlich erhalten, sondern die Stadt zeigt sich abwechslungsreich und aktiv. Da schauen neue Häuser alt aus und in wahrlich alten Häusern finden sich freche neue Geschäfte und Cafés.

„Eine Reise nach Miesbach kann alles sein:

kulinarische Entdeckungsfahrt, sportlicher Radtrip, kultureller Spaziergang oder ruhige Auszeit in einmalig schöner Natur“, so kündigt der Allitera-Verlag das 200 Seiten starke Buch an.

ISBN 978-3-96233-019-4, 16,80 €, im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach, Tel. 08025 7000-0 und im Buchhandel erhältlich

Miesbach – 100 Jahre in Bildern

Die von Stadtarchivarin Barbara Wank konzipierte Ausstellung „Miesbach – 100 Jahre in Bildern“ wird im Rathaus Miesbach gezeigt.

Gleichzeitig ist die von Stadtarchivarin Barbara Wank und Historiker Alexander Langheiter verfasste, 260 Seiten starke und reichhaltig bebilderte Festschrift, zum Preis von 18 € erhältlich.

Die Ausstellung dauert bis 28. Dezember und ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Mo, Di, Mi, Do, Fr 8-12
Mo, Di 13.30-16
Do 13.30-18 Uhr.

TRACHT in allen Facetten

Miesbach ist stolz darauf, als die „Wiege der Trachtenbewegung“ zu gelten. Bisher war die sehr wertvolle Trachtensammlung des Museums nicht öffentlich zu sehen. Die brandneue Publikation „Tracht in Miesbach“ entsteht ein Werk, die im jungen Outfit eines Magazins daherkommt – ist eine Annäherung an „Tracht inside“. Hier kommen erstmals Menschen zu Wort,die in Miesbach mit der Tracht leben.

Hier erklären Schneiderinnen, warum ein Original-Trachtengwand in vielen hundert Stunden und bis heute meist nur in Handarbeit hergestellt wird. Miesbachs Säckler erklärt, worauf es bei einer Lederhose wirklich ankommt und wie man sie pflegt. Der Inhaber des Geschäftes, das die unverwüstliche und wunderschöne graue Miesbacher Joppe „erfunden“ hat, erzählt, wie alles anfing … Schalkfrauen lassen sich beim Anlegen des Festgewandes über die Schulter schauen. Junge Frauen und Männer aus dem mitgliederstarken Trachtenverein Miesbach zeigen sich in ihrer Tanztracht.

Bauern, die Tracht ebenso selbstverständlich tragen wie ihre Väter und Großväter, erzählen ebenso von sich wie Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz oder der langjährige Vorstand des Trachtenvereins.

Das 160 Seiten starke und grafi sch hervorragend gestaltete Werk lädt zu einer Entdeckungsreise ein. In künstlerisch wertvollen Fotos hat German Design Award-Gewinner Mathias Leidgschwender (fasson) die Tracht inszeniert. Zu ihren Texten steuert Verena Zemme eine Fülle von Impressionen, Hintergründen, Reportagen und Interviews, die zeigen, dass Tracht in erster Linie ein Lebensgefühl ist – an den Traditionen und der Weisheit der vergangenen Generationen orientiert und bis heute mit Freude gelebt.

Im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach, Tel. 08025 7000-0, und im Buchhandel, Preis 18 €.

Freilichttheater „Die Rumplhanni“

Mit Walter Kohlhaufs Inszenierung der „Rumplhanni“ – einem Theaterstück von Traudl Bogenhauser nach dem Roman von Lena Christ steht ein weiteres Großprojekt auf dem Jubiläumsprogramm.

Rund 50 Mitwirkende bringen das Stück in 21 Szenen auf die Freilichtbühne im Waitzinger Park.

Geplant sind 7 Aufführungen am 13./14./27./28./29. Juli sowie am 3. Und 4. August 2018 jeweils um 20:30 Uhr mit äußerst talentierten Laienschauspielern aus Miesbach und Umgebung. Die Konzeption der gewaltigen Land- und Stadtkulissen liegt in den Händen von Stefan Baumgartner und Paul Martin. Das Freilichttheater bezieht Natur, Wind und Wetter mit ein und ermöglicht damit ein Erleben des dramatischen Geschehens mit allen Sinnen. Eintrittskarten zu 22 und 20 sind ab sofort im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach, Tel. 08025 7000-0 und über München Ticket erhältlich.

Vor und nach der Veranstaltung sowie während der Pause findet eine Bewirtung statt. Veranstalter sind der Trachtenverein Miesbach und das Kulturamt der Stadt Miesbach

Historisches Fahrzeugtreffen

Am Samstag, 21. Juli 2018 findet das 2. Historische Fahrzeugtreffen in Miesbach statt. Die Oldtimerfreunde Miesbach unter Leitung von Erhard Pohl rufen Besitzer von Motorrädern, Autos, Lkw’s Traktoren, Standmotoren und Youngtimern zur Teilnahme auf. Die Präsentation findet am Volksfest- und Habererplatz statt. Prämiert wird die weiteste Anreise auf eigener Achse, das älteste Fahrzeug und ein vom Publikum ausgesuchtes Fahrzeug.

Kirchenführer, Musiknacht & Revue

Zum Erntedankfest am 7. Oktober wird ein neuer Kirchenführer für Miesbach präsentiert. Sehr viel Vorbereitungsarbeit verlangt die Musiknacht Miesbach am 10. November, deren Organisation in den bewährten Händen von Kulturpreisträger Hans Georg Hering liegt.

Auf verschiedensten Bühnen in Miesbach werden Auftritte von Solisten und Ensembles geboten. Eine „Revue“ zur Geschichte der letzten 100 Jahre schwebt MiesbachsKulturreferentin Inge Jooß vor. Sie wird

dazu am 22. November Vereine, Organisationen und Schulen aus ganz Miesbach einbeziehen und auf die Bühne des Waitzinger Kellers holen.

Die Fäden des Jubiläumsjahres laufen im Kulturamt Miesbach zusammen,
Tel. 08025 7000-0, info@waitzinger-keller.de

 

 

 

 

FORSCHEN. ENTDECKEN. ERLEBEN

Am Vogelherd im Lonetal, eine der derzeit bekanntesten Fundstellen ältester, figürlicher Kunst weltweit, wird Eiszeitkultur lebendig.

Die Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen zählt zu den bemerkenswertesten Grabungsstätten der menschlichen Urgeschichte und zu den Höhlen- und Fundlandschaften, die derzeit bei der UNESCO als Weltkulturerbe vorgeschlagen sind. Im Sommer 2017 wird die internationale Kommission darüber entscheiden, ob sich die eiszeitlichen Höhlen im Ach- und Lonetal mit den darin geborgenen Kunstobjekten in das Welterbe-Programm einreihen.

Das Mammut und der Höhlenlöwe, zwei Originalfunde aus der archäologischen Nachgrabung 2006 am Vogelherd und beides einzigartige Repräsentanten für die Schöpfung der menschlichen Kunst, kann man in der Schatzkammer des Besucherzentrums im Archäopark betrachten. Auf den Spuren der Mammutjäger vom Lonetal laden im Archäopark Vogelherd rund um die Vogelherdhöhle verschiedene Erlebnisstationen dazu ein, das eiszeitliche Leben zu entdecken und unseren Vorfahren nachzueifern.

Neben den Themenbereichen Jagd, Lagerleben, Begegnung, Feuer und Kunst säumen zahlreiche Tierspuren, Nutz- und Heilpflanzen, Geräusch- und Duftstationen den Rundweg durch die Außenanlage.

Der Archäopark Vogelherd befindet sich im Lonetal inmitten eines wunderschönen Naturpanoramas mit weiteren archäologischen Grabungs- und Fundstätten. Angebunden an ein vielseitiges Wander- und Radwegenetz liegt der archäologische Themenpark nahe der Ausfahrt Niederstotzingen an der A7 zwischen Ulm und Heidenheim.

Highlights und Tipps
Betreute Aktionen an den verschiedenen Themenplätzen und ein Schauspiel, sowie Führungen durch das Parkgelände für Kurzentschlossene, finden regelmäßig an Wochenenden und Feiertagen statt.

Besichtigungstouren, Rahmenprogramme und steinzeitliche Menüs für Gruppen und Kindergeburtstage sind auf Voranmeldung buchbar.

Das Besucherzentrum „Foyer zur Steinzeit“ als architektonisches Highlight,
kann für geschlossene Gesellschaften angemietet werden

Im Parkcafé am Vogelherd werden dem Thema Steinzeit entsprechende Speisen und Getränke angeboten. Vom „Ochsenfeuerspieß“, „Rüsselgriller“ bis hin zum Salat nach Wildkräuterart mit Beeren und Nüssen oder doch das „Rossfeuersteak à la Aurignacien“? Über offenem Feuer im Innenhof kann in steinzeitlicher Manier wie vor 40.000 Jahren gegrillt werden.

ARCHÄOPARK VOGELHERD
Am Vogelherd 1 · 89168 Niederstotzingen-Stetten
T +49 7325-952800-11 (Information, Parkcafé)
T +49 7325-952800-13 (Buchungsanfragen)
www.archaeopark-vogelherd.de
www.facebook.com/archaeoparkvogelherd

Wangen im Allgäu – Liebe auf den ersten Blick

Für die meisten, die Wangen mit seiner prächtigen Altstadt besuchen, ist es Liebe auf den ersten Blick: Wangen, Stadt historischer Gebäude und zahlreicher Brunnen, der lauschigen Gassen und stillen Winkel, der gepflegten Gastronomie und der netten Menschen.

Die Wangener sind stolz auf ihre Stadt und machen es Besuchern leicht, sich rasch heimisch zu fühlen. Es heißt: „In Wange bleibt ma hange!“ Warum bloß? Liegts vielleicht am Flair der Stadt, das die Touristiker keck als „südliches“ bezeichnen? Oder daran, dass es so vieles zu entdecken gibt in dieser liebenswerten „Stadt der schönen Brunnen“?

Türme, Tore, schmucke Patrizier- und farbenprächtige Handwerkerhäuser mit kunstvoll geschmiedeten Auslegern prägen die denkmalgeschützte Altstadt.

Während des Stadtbummels eine Tasse Kaffee in einem der zahlreichen Straßencafés, ein Vesper im legendären Fidelisbäck oder der Besuch des traditionellen Mittwochsmarkts machen Wangen zum unvergesslichen Erlebnis.

Konzertabende unterschiedlichster Stilrichtungen, ein hochkarätiges Kleinkunstprogramm oder die Festspiele im Sommer lassen keine Langeweile aufkommen. In der Vorweihnachtszeit stimmt der Weihnachts- und Kunsthandwerksmarkt an die vier Adventssamstagen auf die Weihnachtstage ein. Erlebnisführungen mit kulinarischen Genüssen oder erschreckenden Ereignissen erzählen die Geschichte Wangens auf unterhaltsame und kurzweilige Art und Weise. Bei bester Stimmung treffen sich Einheimische und Gäste und tragen zum Gelingen jeder Veranstaltung bei.
Aber nicht nur Tagesausflügler sind begeistert von dieser schönen Stadt. Wangen empfiehlt sich auch als gastliches Urlaubs-Domizil. Kleine Hotels und Gasthöfe, Ferienwohnungen, Ferienwohnungen auf dem Bauernhof und Privatzimmer bieten Gastlichkeit und Komfort für jeden Geschmack.

Gepflegte und bodenständige Gastronomie, stilvolle Weinstuben, gestandene Wirtschaften und gemütliche Cafés laden zu kulinarischen Genüssen ein. Gäste mit Reisemobilen fühlen sich auf dem zentrumsnahen und ruhig gelegenen Wohnmobilstellplatz mehr als wohl und kommen gerne wieder.

Auch für Natur- und Sportbegeisterte hat Wangen einiges zu bieten. Zahlreiche bestens ausgeschilderte Rad- und Wanderwege laden zur Erkundung der Landschaft um Wangen herum ein.

Wintersportbegeisterte können sich auf den bestens gespurten Loipen rund um Wangen austoben. Familien und Kinder nutzen gerne den stadtnah gelegenen Skilift Berger Höhe. Radler, die auf den Radfernwegen Donau-Bodensee-Weg und dem Oberschwaben-Allgäu-Weg oder der Radrunde Allgäu unterwegs sind,  machen gerne Station in Wangen. Wangen ist auch Etappenort der Wandertrilogie Allgäu und bietet sich als Anfangs- oder Endpunkt einer Etappe auf der Wiesengängerroute an. Eine Vielzahl an Freizeitangeboten macht den Aufenthalt in Wangen zum unvergesslichen Erlebnis – Langeweile ausgeschlossen – Wiederholung erwünscht!

Tipp: Das Wangener Gästeamt bietet ganzjährig jeden Samstag um 10.30 Uhr einen geführten  „Rundgang durch’s Städtle“ an. Stadt- und Erlebnisführungen für Gruppenreisende können zu jedem gewünschten Termin durchgeführt werden, eine vorherige Anmeldung ist natürlich erforderlich.

Erfahren Sie mehr im:
Gästeamt – Tourist Information
Bindstraße 10
88239 Wangen im Allgäu
Tel. 07522 74-211, Fax 74-214
tourist@wangen.de
www.wangen.de

 
Fotos © Stadt Wangen

Herzlich Willkommen im schönen Weiler-Simmerberg mit Ellhofen

Saftig grüne Wiesen, mystische Moore, tannenduftende Wälder, kristallklares Wildwasser. Zuhause bei Freunden erleben Sie mehr Zeit und mehr Raum.

Unsere entschleunigte Urlaubsregion mit wildromantischer Hausbachklamm, malerischen historischen Gebäuden, vielfältigem kulturellem und kulinarischem Angebot, lässt Sie Tradition und Moderne gleichzeitig erleben.

Die Nähe zum Bodensee, zum schweizerischen Appenzell, zum österreichischen Bregenzerwald, zur Barockregion Oberschwaben und zu den Allgäuer Königsschlössern garantiert Ihnen einen erlebnisreichen Urlaub.

Zuhause bei Freunden – mehr Zeit
Der Allgäuer ist ein Gemütsmensch! Sich Zeit nehmen für Freunde und für die Familie gehört zum Selbstverständnis. Egal ob Sie bei einer unserer geselligen Veranstaltungen mit den Einheimischen „hoschtuben“ oder mit Ihrem Vermieter bei einem gemütlichen Hock auf der Eckbank über Gott und die Welt reden. Bei uns können Sie bestens entschleunigen!

Natur – mehr Raum
Hausbachklamm, Tobelbach und Wildrosenmoos – unsere Natur bietet unvergessliche Erlebnisse entlang des Wassers! Über Jahrtausende formte dieses Element unsere Landschaft. Auf 31 verschiedenen „Wasserwegen“ erleben Sie beim Wandern unsere Heimat. Die Touren sind gleichermaßen interessant für Jung und für Alt.

Kultur – Tradition und Moderne
Trachten, Blasmusik und Feste – neben traditionellen Veranstaltungen wie Standkonzerten oder Bauerntheater spielen auch moderne Inszenierungen eine wichtige Rolle. Moderne Kunst, Konzerte und Open-Air-Veranstaltungen haben einen festen Platz im jährlichen Veranstaltungskalender.

Kulinarik – schmecken und genießen
Unsere Region bietet eine grandiose Geschmacksvielfalt! Obst, Wein, Schnaps und Fisch vom Bodensee oder Bier, Käse und Kräuterprodukte aus dem Allgäu. All dies finden Sie bei uns unmittelbar vor der Haustüre. Zudem lädt die Allgäuer Käsestraße mit ihren Heumilchsennereien zu abwechslungsreichen Radtouren ein.

Tourist-Information
Weiler-Simmerberg-Ellhofen
Hauptstraße 14
88171 Weiler im Allgäu

Telefon: 08387 / 391-52
Telefax: 08387 / 391-53
E-Mail: info@weiler-tourismus.de
www.weiler-simmerberg.de

Allgäuer Bergbauernmuseum Immenstadt-Diepolz

Ein Ausflug in das Allgäuer Bergbauernmuseum ist in jeder Hinsicht ein Höhepunkt. Das auf über 1.000 m gelegene Freilichtmuseum entführt den Besucher vor einer traumhaften Bergkulisse in die Welt der Allgäuer Bergbauern vor 200 Jahren.

In den historischen Gebäuden wird anschaulich das entbehrungsreiche und harte Leben der Allgäuer Bergbauern dokumentiert. Unterschiedlichste Themen „rund um die Kuh“ und die Milchwirtschaft im Allgäu werden gezeigt. Der Weg vom Gras zur Milch wird im begehbaren Kuhmagen „begreifbar“, die Situation auf einem Bauernhof erlebbar. Auch für Kinder kommt keine Langeweile auf: sich im Trettraktorenparcours wie ein kleiner Bauer fühlen, im Heustock hüpfen, alte Tierrassen wie das Allgäuer Braunvieh, Bergschafe, Schwäbisch-Hällische Schweine und Sulmtaler Hühner kennenlernen.

Die Allgäuer Alpwirtschaft mit ihrem Senn-Alltag und dem Viehscheid im Spätsommer wird dem Besucher auf der historischen Museumsalpe anschaulich nähergebracht. Mit einem grandiosen Panoramablick von den Ammergauer Bergen zu den Appenzeller Gipfeln lädt sie zu einer „g´scheiten“ Brotzeit ein und rundet den Besuch im Allgäuer Bergbauernmuseum ab.
Im Voraus sind Themenführungen und allgäuspezifische Kurse wie z. B. Buttern oder Käsen für die ganze Familie oder Gruppen buchbar.

Allgäuer Bergbauernmuseum
Diepolz 44, 87509 Immenstadt
Tel. +49/(0)8320/925 929 0
info@bergbauernmuseum.de
www.bergbauernmusuem.de

Öffnungszeiten
Palmsonntag bis Ende der Herbstferien in Bayern täglich von 10 bis 18 Uhr

Oberreute – Luftkurort ganz nah am Paradies

Oberreute, ein staatlich anerkannter Luftkurort, eingebettet zwischen Alpen und Bodensee liegt die Sonnenterasse des Westallgäus – fast nebelfrei auf einem Höhenrücken zwischen 850 und 1040 Meter über dem Meer.

Der Ortsname Oberreute geht auf die ersten Siedler zurück, die über lange Zeit von Ackerbau und Viehzucht lebten. Sie mussten erst die Wälder reuten bevor sie sich sesshaft machen konnten. Aufschwung brachten erst Anfang des 20. Jahrhunderts die Käseherstellung und nach dem zweiten Weltkrieg der Fremdenverkehr. Neben dem eigentlichen Ortskern ist Oberreute weit verzweigt. So gehören zahlreiche Weiler im Außenbezirk bis hin zur Staatsgrenze von Österreich zum Gemeindegebiet.

Verkehrsgünstig zu erreichen über die Deutsche Alpenstraße findet man in Oberreute ideale Wander- und Ausflugsmöglichkeiten für die ganze Familie. Zum Kennenlernen der stimmungsvollen Landschaft bietet sich ein rund 40 km langes ausgeschildertes Wanderwegenetz an. Empfehlenswert ist ein Spaziergang oder eine Nordic-Walking-Runde über den Oberberg. Dort bietet eine Panoramatafel Orientierung über sämtliche Gipfel der Nagelfluhkette bis in die Schweiz, die sich dem Wanderer dort oben zeigen. Das Freibad bietet im Sommer Spaß für die ganze Familie. Egal, ob 40-Meter-Riesenrutsche, Beachvolleyball-Platz oder Babybecken, es kommen alle Badegäste voll auf ihre Kosten. Die vielfältige Palette an sonstigen Freizeitmöglichkeiten reicht von Tennis, Kegeln, Reiten bis zu organisierten Käsereibesichtigungen. Empfehlenswert sind auch ein Besuch der Bücherei, des Ski- oder Heimatmuseums sowie der Pfarrkirche St. Martin (1797).

Selbstverständlich sind auch Wintersportler in Oberreute herzlich willkommen. Skifahrer finden familienfreundliche Pisten an den Hochsträßliften. Langläufer erwartet ein gepflegtes Loipennetz für alle Ansprüche. Immer ein Erlebnis wert ist auch eine Fahrt auf der präparierten Rodelbahn direkt am Lift. Zahlreiche Winterwanderwege laden Sie ein, die herrliche Landschaft um Oberreute zu erleben. Ein wunderbares Naturerlebnis ist das Schneeschuhwandern durch die einsame Stille der Winterlandschaft! Das Gästeamt bietet preisgünstig geführte Schneeschuhwanderungen an. Die Ausrüstung kann für die Führung und auch privat ausgeliehen werden.

Erlebnis Hausbachklamm und Wildrosenmoos
Ein Erlebnis für Naturliebhaber ist die wildromantische Hausbachklamm von Oberreute nach Weiler, eine von 31 Touren der Westallgäuer Wasserwege. Über zahlreiche kleine Holzstege und -brücken führt die Wanderung entlang des anfangs noch ruhig plätschernden Hausbachs in die klammartige Schlucht mit Wasserfällen und ausgespülten Felsformationen. Ein Abenteuerspielplatz erwartet Familien: ein Spielhaus, Rutsche und Kletterseil und ganz neu: eine Seilrutsche über den Hausbach für Mutige! Verschiedene Rastmöglichkeiten, der Natur-Kneipp-Pfad und ein Grillplatz, lassen den Weg an warmen Sommertagen für Jung und Alt zum erfrischenden Erlebnis werden.

Besonders beliebt ist auch der Grenzerpfad zwischen Oberreute und Sulzberg (Österreich). Der grenzüberschreitende Erlebnispfad für die ganze Familie ist landschaftlich äußerst reizvoll und abwechslungsreich. Dort eröffnet sich zunächst ein herrlicher Blick auf Oberreute, später auf die Allgäuer Alpen und den Bregenzerwald. Ein kleines landschaftliches Juwel auf dem Weg ist das Wildrosenmoos mit seinen Moortümpeln und Orchideenwiesen. An einzelnen Erlebnisstationen können die Kinder zudem selbst aktiv werden und den Geheimnissen der Natur auf die Spur kommen. Der Schmugglerpeter hilft ihnen dabei.

Regelmäßige Veranstaltungen:
Zahlreiche Vereinsfeste und traditionelles Brauchtum geben im Jahresverlauf eine gelungene Mischung für Einheimische und Gäste. Jährlich findet beispielsweise am 3. Adventswochenende der Weihnachtsmarkt mit einem bunten Rahmenprogramm für Kinder in Oberreute statt.

Immer im Juli gibt es den großen Bauernmarkt mit dem Verkauf von heimischen und regionalen Produkten. Vorführungen wie Schaukäsen und allgemeines Handwerk, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen werden geboten.

Weiter Informationen:
Gästeamt Oberreute
Tel. 08387/1233
gaestamt@oberreute.de
www.oberreute.de

Blautopfstadt Blaubeuren

Eines der schönsten Ausflugsziele der Schwäbischen Alb ist der Blautopf in Blaubeuren. In der mittelalterlichen Fachwerkstadt gibt es jede Menge Staunenswertes und vielseitige Erlebnisangebote.

Seinen Ursprung verdankt die Stadt vermutlich der sagenumwobenen Karstquelle. Neben Funden aus der Zeit der Neandertaler sind es vor allem die 40.000 Jahre alten Ausgrabungsfunde des „modernen Menschen“, der mit seiner Kultur den Grundstein für unsere heutige Zivilisation gelegt hat. Aus den Fundhöhlen des Achtals stammt die „Venus vom Hohle Fels“ die derzeit älteste bekannteste figürliche Menschendarstellung. Ebenso wurden hier verschiedene Flöten aus Gänsegeierknochen und Elfenbein ausgegraben, welche als die ältesten Musikinstrumente der Welt gelten. Mitten in der Blautopfstadt entstand im ehemaligen Hospital aus dem Jahre 1424 das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (urmu). Alleine schon das Gebäude, welches heute auch die Touristinformation beherbergt, ist einen Besuch wert. In den Schatzkammern des urmu sind die eiszeitlichen Originalfunde der Venus und Flöten neben zahlreichen anderen Kunststücken zu bestaunen.

Eine Blütezeit erlebte Blaubeuren im 15. Jahrhundert. In der bis heute erhaltenen Altstadt entstanden imposante Fachwerkhäuser der Handwerkszünfte und Bürgersleute. Eng verbunden war dieser Aufschwung mit der Reform des 1084 gegründeten Benediktinerklosters. Mitte des Jahrhunderts wurde die gesamte Klosteranlage umgebaut und 1493 mit der Errichtung des sehenswerten Hochaltars und dem Chorgestühl gekrönt. Als Kleinod erhalten ist auch noch das Badhaus der Mönche aus dem Jahr 1510, welches in seiner Art einzigartig in ganz Deutschland ist.

Vom Kloster sind es nur noch wenige Schritte bis zum sagenumwobenen „Blautopf“. Die intensiv blau schimmernde Karstquelle entspringt aus einer Tiefe von 21 m und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb. Hinter dem Quelltrichter verbirgt sich ein weitläufiges Höhlensystem, welches bisher auf ca. 14 km erforscht wurde. Der Film „Dunkelblau – die Farbe der ewigen Nacht“ ermöglicht einen Blick in die überdimensionalen Höhlenhallen und unterirdischen Wasserläufe.  Gezeigt wird der Film im Urgeschichtlichen Museum – Eintritt frei.

Aber auch an der Oberfläche gibt es einiges zu entdecken. Am Ufer des Blautopfs steht die Hammerschmiede, welche das harte Tagwerk des Schmiedens veranschaulicht.

An den Wochenenden finden immer wieder Schauschmiedevorführungen statt. Etwas gemütlicher geht es im nostalgischen Blautopfbähnle dahin. Dieses startet von April bis Oktober an den Wochenenden mehrmals täglich zu einer einstündigen Rundfahrt um die Blautopfstadt. Mitte Juli beginnt das Open-Air-Programm der Sommerbühne am Blautopf. Nationale und internationale Künstler begeistern das Publikum mit einem kulturell hochwertigen Programm aus Jazz, Pop, Comedy und Schauspiel.

Was wäre der Blautopf aber ohne seine Sagen und Mythen.  So erzählt der schwäbische Dichter Eduard Mörike in seiner „Historie von der schönen Lau“ das romantische Märchen einer Wassernixe, die wegen ihrer Traurigkeit kinderlos war. Von ihrem Mann, dem Donaunix an den Blautopf verbannt, lernte sie durch amüsante Begebenheiten mit den Blaubeurern wieder das Lachen und schenkte ihrem Mann noch viele Nachkommen. Wer heute die Blautopfstadt besucht, wird mit schwäbischer Gastlichkeit und einem Lächeln empfangen. Genießen sie Aktivitäten in freier Natur wie Wandern, Radeln oder Klettern, gepaart mit den kulturellen Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte.

Touristinformation Blaubeuren
Kirchlatz 10, 89143 Blaubeuren
Tel. +49(0)7344 9669-90
tourist@blaubeuren.de
www.blaubeuren.de

Oberschwäbischer Pilgerweg

Der „Verein der Freunde & Förderer Oberschwäbischer Pilgerweg e.V.“ wurde am 13. Februar 2008 im Dorfgemeinschaftshaus in Friedberg gegründet und hat seinen ständigen Sitz in Bad Saulgau.

Es geht um eine uralte geistliche Übung der Pilgerschaft, des „unterwegs sein“ zu einem geistlichen Ziel. Glaubenden und suchenden Menschen wird dieser Weg, mit seinen positiven spirituellen, psychischen und auch gesundheitlichen Effekten, in ihrem Suchen eine Antwort geben. Dabei soll das Ge(h)bet im Mittelpunkt stehen. Der touristische Aspekt stellt allenfalls einen mehr oder weniger willkommenen wirkungsvollen Nebeneffekt dar.

Der „Oberschwäbische Pilgerweg“ will nicht nur die zahlenmäßig dominierenden Orte der Marienverehrung, sondern auch die Wallfahrtsorte zu den Oberschwäbischen „Bauernheiligen“, den „Heimatheiligen“ und anderen Gnadenorte sowie Klöster miteinander verbinden.

Eine Besonderheit von Oberschwaben ist mit Sicherheit die große Anzahl von Klosteranlagen, die zum Teil noch von klösterlichen Gemeinschaften bewohnt und belebt werden. Hier wären beispielhaft die Klöster Weingarten, Reute, Habstal, Siessen, Brandenburg, Untermarchtal und Beuron zu nennen.

Ein riesiges Potenzial, geradezu einem Schatz gleich, birgt dieses Oberschwaben. Bekannte und herausragende Wallfahrtsorte sind etwa der Bussen oder Steinhausen. Darüber hinaus gibt es unzählige kleinere Gnadenorte, die zum Teil in Vergessenheit geraten sind und mit dem Pilgerweg wiederbelebt werden können.

Einheimische und Gäste sind herzlich eingeladen sich auf den Weg zu machen und Oberschwaben von seiner spirituellen Seite zu entdecken.

Verein der Freunde und Förderer
Oberschwäbischer Pilgerweg e.V.
Steigstraße 16
88348 Bad Saulgau-Friedberg
Tel.: +7581-2743
info@oberschwaebischer-pilgerweg.de
www.oberschwaebischer-pilgerweg.de

Meßkirch – Leibertingen – Sauldorf

Meßkirch
Bereits von weitem wird das Stadtbild Meßkirchs durch das Schloss der Grafen von Zimmern und die Barockkirche St. Martin geprägt. Auf einer Anhöhe gelegen bildet das Renaissance-Schloss mit dem angrenzenden Hofgarten und der Stadtpfarrkirche ein wunderschönes Areal, das zum Schlendern und Verweilen einlädt.

Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Schloss der Grafen von Zimmern bietet heute ein ansprechendes Ambiente für Veranstaltungen der verschiedensten Art und beherbergt außerdem drei Museen. Die Kreisgalerie zeigt die umfangreiche Kunstsammlung der Landkreises Sigmaringen. Dem berühmten Meßkircher Heimatsohn Martin Heidegger ist ein weiteres Museum gewidmet und technisch Interessierte kommen im Oldtimermuseum voll auf ihre Kosten.

Vom Schlossareal sind es nur wenige Meter in den spätmittelalterlichen Stadtkern. Hübsch geschmückte Fachwerkhäuser lassen dort die reiche geschichtliche Vergangenheit Meßkirchs erahnen.

Leibertingen
Die Lage der Gemeinde, hoch über der Donau in einer reizvollen, waldreichen Landschaft, eröffnet allerlei Freizeitmöglichkeiten. Vor allem sind es die Wandermöglichkeiten, die herrlichen Ausblicke auf Burgen, Ruinen, Felspartien und unverbrauchter Landschaft, die den Besucher begeistern. Ein beliebtes Ziel, und zugleich das Wahrzeichen Leibertingens, ist die Burg Wildenstein. Die mittelalterliche Festung aus dem 11. Jahrhundert thront auf einem Felsen hoch über der jungen Donau und wird heute als Jugendherberge genutzt. Bei sommerlichen Temperaturen lädt das Naturbad der Gemeinde Thalheim mit angrenzendem Campingplatz zum Verweilen ein. Für Kunst- und Kulturinteressierte empfiehlt sich ein Besuch der Skulpturengalerie in Thalheim bzw. des kleinen Museums über „Abraham a Santa Clara“ in Kreenheinstetten.

Sauldorf
Ein Geheimtipp für Naturfreunde ist in Sauldorf das 144 ha große Naturschutzgebiet „Sauldorfer Baggerseen“. Ein Mosaik aus Wäldern, feuchten Böden, Wiesen und flachen Seen bildet ein wahres Paradies für verschiedene Vogelarten und Schmetterlinge.

Ultra-Leicht-Flieger finden in Boll, einem Ortsteil von Sauldorf, einen der größten Clubs in Deutschland vor. Campus Galli – karolingische

Klosterstadt Meßkirch
Dem Besucher öffnet sich auf dem Campus Galli ein Fenster zu längst vergangenen Zeiten, als man noch in mühsamer Handarbeit die Äcker bestellen musste, als jeder Balken und jeder Stein von Hand behauen und mit Ochsenkraft transportiert wurde.

Campus Galli lässt den Alltag des frühen Mittelalters vor ca. 1.200 Jahren wieder auferstehen und Besucher erleben eine einzigartige Stimmung ohne Motorenlärm, ohne die Hektik des 21. Jahrhunderts, aber mit vielen fleißigen, ausdauernden Handwerkern und Landwirten, die mit geschulten Händen all das produzieren, was im 9. Jahrhundert zum Bau eines Klosters benötigt wurde – ein Kloster, das neben mehreren Kirchen auch Ställe, Werkstätten, Gärten und vieles mehr enthielt.

Seit 2013 wurden in einem Waldstück bei Meßkirch viele Bäume gefällt, mit Äxten zu Balken und Bohlen verarbeitet und erste Werkstätten errichtet. Tausende von Arbeitsstunden benötigte die Holzkirche, die 2016 weitgehend fertiggestellt werden konnte: während die Zimmermänner Bohlen für die Wände herstellten, wurde das Dach mit etwa 15.000 Holzschindeln gedeckt, die eigens vom Schindelmacher angefertigt wurden. Auch einen Boden und einen Blockaltar hat die Kirche in diesem Jahr bekommen.

An der Weberhütte kann die Arbeit am Webstuhl verfolgt werden, die Färberin kocht gegenüber den Färbesud, Wolle wird gesponnen und Arbeitskleidung aus Leinen und Wolle für die Mitarbeiter genäht.

In den Äckern und Gärten wird angebaut was man im frühen Mittelalter zur Ernährung benötigte, und auch Töpfer, Schmiede, Korbmacher und viele andere Handwerker sind täglich im Einsatz, um das Projekt voranzubringen.

Info:
Tourist-Information Meßkirch
Hauptstraße 25-27
D-88605 Meßkirch
Tel. 07575/ 20646
info@messkirch.de
www.messkirch.de
www.campus-galli.de

Willkommen im 4 Sterne Hotel Kleber Post

Freuen Sie sich auf eine idyllische Landschaft, ein romantisches Städtchen und ein besonderes Hotel, in dem Exklusivität und Gemütlichkeit genauso selbstverständlich sind, wie Genussfreude und kulinarische Erlebnisse – ein Ort, der Ihre Sinne verwöhnt.

Im Himmelreich des Barock
Klosterbibliotheken, Abteien und Kirchen – in der Barockzeit überboten sich die Klöster der Region darin, prunkvolle Zeichen ihrer Macht zu setzen, das bietet die Stadt in der Sie verweilen.

Ankommen, Durchatmen, Entspannen, Genießen.
Das ist eigentlich schon alles, was Sie als Gast in der Kleber Post tun müssen. Unser Team sorgt für den Rest. Schließlich wollen wir Ihnen den Besuch in Oberschwaben so schön wie möglich gestalten, darum werden alle Gäste mit purer Lebensfreude verwöhnt. Die Kleber Post ist auch das ideale Stadthotel für Geschäftsreisende und Individualgäste.

Nach umfangreichem Ausbau und liebevoller Renovierung strahlt das historische Gebäude, mitten in Bad Saulgau heute in modernem Glanz. Das Haus belebt durch die Verbindung von Tradition und Innovation und Dank einer besonders natürlich gelebten Gastlichkeit. Das neu gestaltete Hotel bietet alles, was man sich in einem Hotel mit den heutigen Ansprüchen vorstellt. Den Hotelgästen stehen 49 elegante Zimmer, eine Suite und ein Appartement, die alle ausgestattet sind mit Dusche/ Bad, WC, Telefon, LCD-TV, Haarföhn, Internetzugang, Radio und Minibar zur Verfügung. In allen Zimmern findet der Gast große Fenster, die den Raum mit Licht durchfluten und den Blick auf die Stadt, den Garten oder den Innenhof freigeben. In der Inneneinrichtung spiegelt sich das Lebensgefühl der Oberschwäbischen Barockstraße wider. Birnbaummöbel in warmen, hellen Naturtönen schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Accessoires in sattem Grün, Sitzmöbel mit Bezügen in kräftigem Rot und edel gemusterte Stoffe setzen gekonnt Akzente und bilden im Zusammenspiel eine harmonische Einheit.»Das Restaurant präsentiert sich edel und elegant. Stühle und Eckbänke mit Polstern aus lila Samt, weiße Tische, ein offener Kamin und die große Fensterfront mit Blick in den Garten bieten Gästen den passenden Rahmen für ein gelungenes Dinner.

Die Speisekarte spiegelt die Leidenschaft für die mediterrane, asiatische und französische Küche wider und enthält Köstlichkeiten wie Zitronengrascappuccino, Perlhuhnterrine, Saltin Porco oder Lachsforelle auf Wasabischaum.

Das „POST Stüble“, gelegen in einer Ecke des Restaurants, birgt ein ganz besonderes Relikt: Eine original Eckbank aus der ursprünglichen Kleber Post erinnert an die gute alte Zeit, in der sich Literaten und Intellektuelle hier auf ein Stelldichein trafen.

Wenn Sie schnell etwas erledigen sollten – in der Business Corner in unserer Lobby finden Sie den idealen Arbeitsplatz für Sie und Ihren Laptop.

Auf dem Dach des Hotels entführt ein 250 m² großer Wellness-Kubus aus Glas in die Welt der Entspannung. Mit freiem Blick auf die Dächer der Altstadt von Bad Saulgau wartet auf unsere Gäste ein Refugium mit Finnischer Sauna, Biosauna, Whirlpool und Solarium. In einem separaten Behandlungsraum genießen Besucher Massagen und Körperbehandlungen, die entspannen und neue Energie verleihen. Das Kosmetikstudio befindet sich unweit vom Hotel, auf Wunsch bringen wir Sie gerne dorthin. Auch ein 35 Quadratmeter großer Fitnessbereich mit modernsten Geräten steht Ihnen zur freien Verfügung.

4 Sterne Hotel Kleber Post – Ihre persönlichen Ansprechpartner.
Wir freuen uns sehr, Ihnen alles für einen wunderschönen Aufenthalt in unserem familiär geführten Haus bieten zu können.

Hotel Kleber Post
Post Hotellerie GmbH
Poststraße 1, 88348 Bad Saulgau
Geschäftsführung: Michael Roensch
Telefon +49 7581 5010
hotel@kleberpost.de
www.kleberpost.de