Münsingen e-Bike Tour 8: Blautopf-Tour zur schönen Lau

Eine idyllische Tour durch das Heutal nach Schelklingen und der Venus vom Hohle Fels. Weiter geht es nach Blaubeuren zum Blautopf. Anschließend geht es vorbei an der Sontheimer Höhle weiter nach Feldstetten. Durch den ehemaligen Truppenübungsplatz geht es zurück nach Münsingen.

 

 

Schwierigkeit Fitness Schönheit Beliebtheit
  •                                              ****                          ****                                  ****
Radtour Aufstieg Abstieg Länge Dauer
leicht 524 m 514 m 74.1 km 6 h

 

Startpunkt der Tour: Mobilitätszentrum Münsingen

Zielpunkt der Tour: Mobilitätszentrum Münsingen

Ausgehend vom Mobilitätszentrum am Münsinger Bahnhof geht es zunächst entlang der Bahnlinie Richtung Mehrstetten und dann weiter in das Schandental. Sie passieren das Biosphären-Infozentrumin Hütten. Weiter folgen Sie der Schmiech bis Schelklingen, wo die Venus vom Hohle Fels als Eiszeitkunstwerk auf die Wiege der Menschheit zurückgeht. Danach geht es entlang des Ur-Donautals bis nach Blaubeuren zum Blautopf. Wer diesen das erste Mal sieht wird nur schwer seinen Augen trauen können und von der schönen Lau fasziniert sein. Auf dem Rückweg durchfahren Sie, ausgehend von Weiler, das 12 km lange Tiefental und passieren die Sontheimer Höhle, eine der sehenswertesten Tropfsteinhöhlen der Schwäbischen Alb. Auf der Albhochfläche angekommen, führt Sie der Weg von Sontheim über Ennabeuren nach Feldstetten. Hier durchqueren Sie den ehemaligen Truppenübungsplatz und gelangen über das Biosphärenzentrum in Auingen zurück nach Münsingen.

Weitere Informationen erhalten Sie über www.muensingen.com

 

 

 

Wandertipps Sankt Englmar

Englmarer Hüttenwanderung – Ein Ge(h)nuss in 4 Gängen

Stille hören – Weite spüren – Heimat genießen… So ist die Englmarer Hüttenwanderung überschrieben, denn sie bietet die perfekte Verbindung von eindrucksvollen Naturerlebnissen, regionaler Kulinarik und aktiver Erholung. Nachdem die Wintervariante auf Schneeschuhen bereits ein voller Erfolg war, wird die kulinarische Exkursion um den Sankt Englmarer Hausberg Pröller auch wieder im Sommer angeboten.

Bei dieser geführten Wanderung erleben Sie die wunderbare Natur rund um Sankt Englmar und die kulinarischen Besonderheiten der Bayerwaldregion. Allen voran die regionalen Spezialitäten des frischgekürten Genussortes Sankt Englmar werden hier geschmackvoll in Szene gesetzt.

Die Wanderung beginnt im Ortsteil Predigtstuhl, von dort geht’s zum Angerbauernhof, wo ein Aperitif auf die Wanderung einstimmt. Über den Aussichtspunkt „Aug ins Land“ führt die Tour zum Gasthaus am Predigtstuhl, wo eine Vorspeise auf die Wanderer wartet und anschließend weiter auf dem Goldsteig in Richtung Pröllergipfel. Auf dem Gipfel bietet sich bei klarem Wetter ein fantastischer Blick auf den Bayerwaldhauptkamm und das Regen- und Zellertal. Dann führt der Weg steil bergab zum urigen Prellerhaus, wo der Hauptgang auf dem Programm steht. Bergromantik pur und tolles Essen ist hier garantiert. Nach dem Hauptgang führt die Tour über die Südwestflanke des Pröllers zurück nach Sankt Englmar/Predigtstuhl, wo beim Ausgangspunkt, dem Gasthaus am Predigtstuhl, schon die Dessertüberraschung von Koch Andi Heilmann auf die Wanderer wartet. Und weil´s so schön war, wird sich der eine oder die andere zur Belohnung sicherlich noch einen Absacker gönnen und die Erlebnisse des sportlich-kulinarischen Sommerabends Revue passieren lassen…

Tourist-Info Sankt Englmar
Rathausstraße 6, 94379 Sankt Englmar
Tel.: 09965 84 03 20
www.urlaubsregion-sankt-englmar.de

Hirschenstein über Mühlgrabenweg

Ausgangspunkt: Start der Wanderung am Parkplatz bei der Kirche in Rettenbach (Ortsteil von Sankt Englmar)

Wegbeschreibung:
• Vom Parkplatz zur Straße – Straße überqueren und über Wiesen- und Waldweg zum Bach hinunter; nach der Brücke auf dem
• Forstweg links bergauf – Nr.9/rot-Schopf
• nach 900 m bei Brücke dem Bach bergauf folgen – Nr.9/rot
• nach ca. 1 km bei Linkskurve/-Serpentine rechts und nach 200 m scharf links bergauf zum Mühlgrabenweg – Welle blau ≈ ;r
• dort links 3,7 km dem Bach entlang über Wegknoten Schuhfleck, zuletzt steil bergauf, zum Hauptwanderweg-Goldsteig
• Hirschenstein-Kalteck;
• Dort verlassen wir den Mühlgrabenweg und wandern links zum Hirschensteingipfel;
• vom Hirschensteingipfel Richtung Norden/Sankt Englmar Nr.8/rot
• ca. 300 m vor Ödwies links nach Rettenbach Nr.8/rot – zurück zum Ausgangspunkt
Beginnend in Rettenbach kommt man von Süden her zum Hirschensteingipfel (1.095 müNN). Über Wiesen- und Waldwege, vorbei an Bächen und einzigartiger Natur geht’s zum Hauptwanderweg Goldsteig. Der schönste Abschnitt des historischen Mühlgrabenweges ist das Kernstück des Aufstiegs zum Hirschenstein. Von dem sieben Meter hohen Aussichtsturm auf dem Gipfel ist eine im Bayerischen Wald einzigartige Aussicht zu genießen. Im Osten erstreckt sich die gesamte Kette des Hinteren Bayerischen Waldes vom Großen Arber über Gr. Falkenstein, Rachel und Lusen bis hin zum Dreisessel. Beim Blick nach Süden liegt dem Wanderer der Gäuboden mit dem Donaurandbruch und den steil ansteigenden vorderen Bayerwaldbergen zu Füßen. Die Städte Deggendorf und Straubing scheinen zum Greifen nah. Mit etwas Glück erwischt man auch einen der Tage im Jahr, an denen die Alpenkette vom Dachstein bis zur Zugspitze zu sehen ist. Auf dem direkten Weg gehts durch die in den Hochlagen des Bayerischen Waldes typischen Buchenwälder und vorbei an vielen Quellen und kleineren Wasserläufen zurück zum Ausgangsort.
Daten und Fakten:
Schwierigkeit (konditionell): Schwierigkeitsgrad 4
Schwierigkeit (technisch): Schwierigkeitsgrad 4
Dauer/Gehzeit: ca. 4 h
Gehzeit Aufstieg: ca. 2,5 h
Gehzeit Abstieg: ca. 1,5 h
Höhendifferenz: 430 m
Länge: 11,5 km
Streckenbeschaffenheit: Forst- und Wanderwege
Einkehrmöglichkeiten: Hotel Gut Schmelmerhof: alter Gutshof, historisches Gewölberestaurant und Sonnenterrasse mit wunderbarem Ausblick (liegt direkt am Start- und Endpunkt der Wanderung)

 

Steinreiche Tour zur Käsplatte – Wanderung, die mit tollen Panoramablicken und bizarren Felsformationen besticht

Die 11,6 km lange Tour startet am Wanderparkplatz beim Funkturm im Ortsteil Predigtstuhl auf der Passhöhe zwischen Pröller und Predigtstuhl, zwei von 5 Tausendern in der Urlaubsregion rund um Sankt Englmar. Auf dem Premiumwanderweg „Goldsteig“ (gelbe Markierung „Schlangenlinie“) geht’s vorbei an beeindruckenden Felsformationen, wie etwa dem bizarren Froschmaulfelsen, der zum Staunen und Kraxeln einlädt, Richtung Pröller, dem Hausberg des Luftkur- und Wintersportortes Sankt Englmar. Auf dem Gipfel, einer der höchsten Erhebungen der Goldsteig-Südroute genießt man den Blick auf die Berge an der Nordroute. Frühaufsteher werden besonders belohnt: Das Farbenspiel des Sonnenaufgangs über den Bayerwaldriesen sucht seinesgleichen und bietet einen fulminanten Start in den Tag. Vom höchsten Punkt der Tour geht’s bergab in Richtung Hinterwies. Von der Terrasse des gleichnamigen Berggasthofs genießt man einen herrlichen Ausblick auf das Regental und den dahinterliegenden Bayerwald-Hauptkamm. Weiter auf dem Goldsteig gelangt man über Wacholderheiden zum Fuß der Käsplatte und über einen Waldweg (Goldsteig), der teilweise über Wurzel und dicke Moospolster führt, zum Gipfel der Käsplatte, ein mit Granitquadern übersätes „Blockmeer“. Es handelt sich um ein ebenso seltenes wie bedeutendes „Geotop“. Die Felsblöcke ähneln Tischplatten und laden zu einer gemütlichen Rast ein (Foto). Der Wanderer wird auf dem Gipfel mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Von der Donauebene über die Cham-Further Senke bis zum Riedelstein reicht das Panorama. Dieser war sicherlich ein Grund, den Premiumwanderweg Goldsteig über diesen Gipfel zu führen.

Der Rückweg führt ab Hinterwies über den „Kirchenweg“ (Wanderweg Nr. 4), über den früher die Einwohner der kleinen Weiler rund um Pröller und Käsplatte ins Pfarrdorf Sankt Englmar zur Messe gingen. Am Wochenende bietet sich hier noch einmal eine Einkehrmöglichkeit im urigen Prellerhaus. Weiter geht’s auf dem Wanderweg Nr. 4 über den Weiler Hügelhof Richtung Sankt Englmar/Predigtstuhl. Kurz vor dem Ziel gibt’s nochmal einen Abstecher zu einer weiteren Besonderheit, dem Saustein. Hier handelt es ich auch um eine geologische Besonderheit: Riesige Granitblöcke, sog. Wollsäcke, sind hier übereinandergestapelt und bieten vom höchsten Punkt noch einmal einen guten Ausblick auf die Donauebene.

 

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Hohenzollernresidenz Ansbach – Rokoko-Festspiele, Bachwoche und Kaspar Hauser

Über viele Jahrhunderte lag das Geschick der mittelfränkischen Stadt in den Händen der Fürsten von Brandenburg-Hohenzollern. Ein begrenztes Budget war für die einstigen Markgrafen von Ansbach kein Thema und so ließen sie in ihrer Residenzstadt gar prachtvoll bauen. Die Markgräfliche Residenz mit den 27 original eingerichteten Prunkräumen, der Hofgarten mit der imposanten Orangerie und die frühere Hofkirche St. Gumbertus sind nur einige Beispiele dafür.

Zu Besuch in der Hohenzollernresidenz
Die glanzvollen Spuren der Vergangenheit zeigen sich aber noch an vielen anderen Stellen. Bei einer Stadtführung durch die Altstadt mit ihrem geschlossenen historischen Stadtbild erfährt man viel über die 1250 Jahre lange, wechselvolle Geschichte der Residenzstadt. Der Rundgang führt vorbei an barocken Fassaden und durch versteckte Innenhöfe im Renaissancestil. Weitere Stationen sind der Stadtfriedhof mit dem Grab des berühmten Kaspar Hauser, die Fürstengruft mit 25 Sarkophagen und die barocke Synagoge.

In Ansbach kommen aber nicht nur kulturinteressierte Gäste, sondern auch Radfahrer und Wanderer auf ihre Kosten: Wanderer können auf acht Rundwanderwegen von 9 bis 30 km die Umgebung um Ansbach erkunden oder eine Mehrtagestour auf dem Europäischen Wasserscheideweg unternehmen. Radfahrer auf dem Burgenstraßenradweg oder dem nahegelegenen Altmühlradweg legen gerne einen Zwischenstop in der Residenzstadt ein.

Einmalige Veranstaltungen laden ein
Nicht verpassen sollte man die Rokoko-Festspiele vom 5. bis 9. Juli 2019. Wenn sich die Dämmerung über den Hofgarten senkt, kostbare Stoffe rascheln und die Hoffräulein ihre vornehme Blässe, gepuderten Perücken und Reifröcke präsentieren, erwacht das 18. Jahrhundert vor historischer Kulisse zu neuem Leben. Später am Abend spiegelt sich dann das bunte Feuerwerk in den schier zahllosen Fenstern der Orangerie. Eine zauberhafte Szenerie, die den Glanz vergangener Zeiten erahnen lässt.

Ein weiteres Highlight für alle Musikliebhaber findet vom 26. Juli bis zum 4. August statt: Bei der Bachwoche Ansbach bringen namhafte Musiker und Ensembles mit den Brandenburgischen Konzerte, zahlreichen Bach-Kantaten und der Johannespassion die barocken Säle und Kirchen zum Erklingen. Das bedeutendste musikalische Ereignis Ansbachs, das bereits auf eine knapp 70-jährige Tradition zurückblicken kann, ist dem herausragenden Komponisten Johann Sebastian Bach gewidmet und lockt alle 2 Jahre eine treue Fangemeinde in die Markgrafenstadt.

Ebenso musikalisch – wenn auch weniger klassisch – geht es bei der Open-Air-Konzertreihe Ansbach Open vom 19. bis 21. Juli zu. Dieses Jahr treten Martina Schwarzmann, Werner Schmidbauer, Martin Kälberer und Pippo Pollina mit Ihrem „Süden II“-Programm sowie Moritz Grath, Nico Santos und Lea auf.

Eingebettet zwischen barocke Fassaden und den beiden großen Kirchen bietet der Ansbacher Weihnachtsmarkt (28. November bis 24. Dezember 2019) eine stimmungsvolle und unverwechselbare Kulisse. Liebevoll gestaltete Buden, offene Feuerstellen, der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln und weihnachtliches Kunsthandwerk laden zum Bummel über den Markt ein. Ein abgestimmtes Lichtkonzept lässt den ganzen Platz im stimmungsvollen Licht erstrahlen. Jede Menge handgefertigte Kostbarkeiten gibt es parallel dazu in der Weihnachtsausstellung im Stadthaus zu bewundern und zu erwerben.

Information und Kartenvorverkauf:
Amt für Kultur und Tourismus
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach
Tel. + 49 981/51243
Fax +49 981/51365,
e-Mail: akut@ansbach.de
Internet: www.ansbach.de

 

Fotos: © Stadt Ansbach

 

 

Dachauer Land – Meditativer Wanderweg InSichGehen

Kurzbeschreibung:

Es geht um den “Fluss des Lebens”, die eigene Balance und um die “Leidenschaft, Mensch zu sein” – der meditative Wanderweg zwischen Altomünster und dem Petersberg in Erdweg stellt Körper und Geist zufrieden. Mehrere Wegstationen ermuntern zum Innehalten und Nachdenken und vielleicht setzen sie einen Gedankenstrom in Gang, der die Wanderer auf der 10-Kilometer-Strecke und darüber hinaus begleitet. Start- und/oder Endpunkte sind mit der romanischen Kirche auf dem Petersberg und Altomünsters Barockkirche zwei bedeutende Denkmäler und Geistesorte.

Wegbeschreibung:

Vom Bahnhof Erdweg gehen wir die Bahnhofstraße entlang und führen unseren Fußweg an der St 2047 weiter. Nach ca. einem Kilometer gehen wir links über einen Parkplatz und die Stufen zum “Skulpturenweg” hinauf, welcher bei der Basilika St. Peter und Paul am Petersberg endet. Ab hier wird uns das grüne Schild mit der Windrose und der Inschrift “InSichGehen” begleiten. Wir gehen den Weg links neben dem Kirchengebäude hinunter und kommen am “Unteren Haus”, der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg, vorbei. Danach halten wir uns links und gehen über eine kleine Brücke, die über die Bahngleise führt. In Eisenhofen wandern wir am Feuerwehrhaus an einer Kurve geradeaus die Anhöhe hinauf. Weiter geht es bis zur Happacher Straße, dort biegt der Weg nach links auf einen sandigen Feldweg ab, an dem uns die nächste Station erwartet. Wir gehen links an der Station “Sonne” vorbei, auf den Waldrand zu und können hier bei Föhn die Alpenkette erspähen. Auf unserem weiteren Weg kommen wir an einer Flurkapelle mit zwei Bänken vorbei, auf denen es sich hervorragend rasten lässt. Nach der Kapelle biegen wir links ab. An der nächsten Gabelung nehmen wir den rechten Weg durch den Wald und kommen dann zu den Höfen von Happach. Beim letzten Hof zweigt rechts ein Feldweg ab, dem wir folgen, geradewegs auf ein Wegkreuz zu. Wir kommen aus dem Wald heraus und passieren ein Solarfeld, queren eine Straße und erreichen die nächste Station, nach der es links weiter geht. Erholt ziehen wir weiter, die Anhöhe hoch, an einer Scheune biegen wir links ab und sehen schon von der Ferne den Kirchturm von Markt Altomünster. Wir gehen bis zu einer Teerstraße, folgen dieser ca. 150 m nach rechts und biegen links ab. Bei einer Wippe erwartet uns der nächste Halt. Dort zweigt der Weg nach links in einen Feldweg ab. Diesem folgen wir bis zum Waldrand am Kalvarienberg und kommen absteigend zur Kalvarienkapelle (17. Jh.). Nun geht es die Treppe mit den neu gestalteten, farbigen Kreuzwegstationen hinunter. An Hörstationen erfahren wir die Hintergründe zur jeweiligen Kreuzwegstation und der gewählten Farbsymbolik. Wir verlassen nun diesen Platz über die Wiese zum Bach hinunter mit der Station “Fluss des Lebens” und kommen auf die Teerstraße zum Kalvarienberg und folgen ihr nach Markt Altomünster hinein. An einer kleinen Kreuzung nehmen wir die Leopold-Schwaiger-Straße. “An der Klostermauer” leitet ein Durchgang in den Klosterbezirk hinein, bis nach dem Finsteren Gang bei der Klosterkirche St. Alto und St. Birgitta der meditative Wanderweg endet. Die S-Bahn-Station Markt Altomünster für die Rückfahrt ist nur 500 Meter südwestlich über die Bahnhofstraße zu erreichen.

 

Projektleitung

Naherholung und Tourismus

Dachau AGIL  e. V.

Münchner Straße 37

85232 Bergkirchen-Eschenried

Tel.: 08131 – 999 86 76

www.tourismus-dachauer-land.de

 

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Der Belchensteig

Premiumwandern rund um den schönsten Schwarzwaldberg

Dank seines einzigartigen Rundumblicks, von der schneebedeckten Schweizer Alpenkette über die Rheinebene hinweg bis zu den Vogesen, gilt der Belchen als der schönste Aussichtsberg im Schwarzwald. Die faszinierenden Fernsichten entlang des Premiumwanderweges Belchensteig bescheren ein Wandererlebnis der Extraklasse.
Vom Wiedener Eck führt der Rundwanderweg auf 14,5 Kilometer Länge und bei 620 aufsteigenden Höhenmetern, rund um den Belchen, den bereits einst der Heimatdichter Johann Peter Hebel, als die erste Station auf dem Weg von der Erde zum Himmel beschrieb. Während die ersten Kilometer über Feld- und Wiesenwege führen, tauchen wir kurze Zeit später in das idyllische Hintergrundbachtal ein, ehe es hinauf in Richtung des Belchengipfels geht. Noch vor Erreichen des Belchenhauses erblicken wir ein faszinierendes Alpenpanorama, das seines Gleichens sucht. Das Schweizer Jura wirkt so nahe und während wir dem Belchenhaus immer näher kommen, öffnet sich uns der Blick in die Vogesen, die sich im benachbarten Elsass über 200 Kilometer bis in die nördliche Franche-Comté erstrecken

Kurz nach der Gipfelüberquerung wartet eines der schönsten Teilstücke des Premiumwanderweges auf uns. Geprägt von faszinierenden Fernsichten ins Markgräflerland, über den Kaiserstuhl hinweg bis zu den Vogesen, wandern wir durch attraktive Bergwälder und auf schmalen und abwechslungsreichen Pfaden weitere knapp sieben Kilometer, ehe wir, vorbei an der Krinne und dem Heidstein, den Ausgangspunkt am Wiedener Eck wieder erreichen.

Kontakt:
Schwarzwaldregion Belchen
Neustadtstraße 1
79677 Schönau im Schwarzwald
Tel.: +49 (0)7673 / 918130
E-Mail: info@schwarzwaldregion-belchen.de
www.schwarzwaldregion-belchen.de
www.belchensteig.de

https://schwarzwaldregion-belchen.de/de/wandern/tour_view.php?id=111

Wanderweg „Wolfssteig Schwarzwald“

Wegbeschreibung:

Für den 22 km langen Themenweg bedarf es zunächst eines Hinweges zum Wildgehege Waldshut. Vor dem Bahnhof Waldshut (330 m ü. NN.) folgen wir dazu dem Wegweiser des Schwarzwaldvereins auf dem Mittelweg (westliche Variante). Mit seiner Wegmarkierung (rote Raute mit weißem senkrechtem Strich auf weißem Grund) steigen wir in Richtung Höchenschwand an der Zahnkapelle vorbei zum Wildgehege (Kiosk, 508 m) hinauf.

Hier beginnt der Wolfsteig mit unterschiedlichen Reizen für Mensch und Wolf. Mit der gelben Raute und dem Zusatzschild Wolfssteig steigen wir nach links weiter hinauf zum Ibenkopf (auch Eibenkopf). Das kleine Naturschutzgebiet erhielt seinen Namen durch den natürlichen Bestand von Eiben. Der hier vorherrschende Muschelkalk sorgt für ihr langsames Wachstum. Auch der folgende “Hungerberg” bezeugt die nur spärliche Möglichkeit der Feldbestellung auf den steinigen Böden. Dafür präsentiert er auf seinem höchsten Punkt (745 m ü. NN.) einen phantastischen Fernblick nach Süden hin auf Waldshut, über den Rhein auf die Aare und den Klingnauer Stausee. Im sanften Abstieg zieht auch eine Straußenfarm am Wegesrand die Blicke auf sich.

Bei der folgenden Weggabelung vor der Haselbachbrücke biegen wir zum Kloster Maria Bronnen hin ab, überqueren aber zuvor eine Kreisstraße (625 m) und eine weitere zur Fatima-Kapelle. Nach einem Zwischenanstieg über Bierbronnen (750 m) verläuft der Wolfssteig für 800 Meter entlang von Straßen und tangiert schließlich das bekannte Rosendorf Nöggenschwiel am Ortsrand. Hier treffen wir wieder auf den Mittelweg, dessen Wegmarkierung bis Höchenschwand gilt. Wölfisch geht es gemeinsam auf dem Wolfbachweg weiter zur ehem. Fohrenbachmühle (581 m) und dann hinauf zurWolfshütte mit großem Rastplatz. Eine Grillstelle mit Tischen und Bänken lädt zum Verweilen ein, dazu ein Brunnen und eine überdachte Aussichtsterrasse.

Beim Standort „Hornweg“ haben wir den Felsenweg erreicht. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die tief eingeschnittene Schwarzaschlucht. Auf der gegenüberliegenden Anhöhe liegt der Ort Brenden. Hinter der Schutzhütte Harzerhäusle überschreiten wir beim Weschbrunnen das Bachbett. Dann queren wir nochmals den Schwarzahangweg zu den Wasserfelsen. Dahinter motiviert ein kleiner Rastplatz zu einer kurzen Pause. An exponierten Stellen ist jetzt der Pfad mit Drahtseilen und einer Holzbrücke gesichert. Im 200 m tiefes liegendes Tal erkennen wir das Kraftwerk Eichholz. Am Ende des Bannwaldes queren wir den breiten Herrgottsholzweg und kommen schließlich am Waldrand zum Wanderparkplatz Kreuzstein, wo der Felsenweg und der Wolfssteig enden.

Nicht motorisierte Wanderer folgen weiter dem Mittelweg entlang der Panoramastraße nach Höchenschwand (1000 m) bis zur Bushaltestelle Höchenschwand Kurhaus. Von fährt der Linienbus im Stundentakt nach Waldshut zurück.

Weitere Informationen erhalten Sie über:

Tourist-Information Höchenschwand
„Dorf am Himmel“
79862 Höchenschwand
Tel: 07672/4818-18
www.hoechenschwand.de

 

Erlebnisregion Ochsenkopf

Bischofsgrüner Panoramarundweg

Als erster örtlicher Wanderweg im Fichtelgebirge ist der Bischofsgrüner Panoramaweg ein nach den Kriterien des Deutschen Wanderbands in der Kategorie „Traumtour“ zertifizierter Qualitätsweg.

Der Bischofsgrüner Panorama-Rundwanderweg ist am besten vom Parkplatz der Talstation Ochsenkopf Nord aus zu beginnen. Von hier aus läuft man rechts an der Talstation Nord vorbei in Richtung Sprungschanze und folgt dem Waldweg in Richtung Hügelfelsen. Der gelbe Ring markiert dabei den gesamten Panoramaweg. Vom Hügelfelsen aus geht es über die Ochsenkopfstraße und dem Weg zum Schwimmbad bis nach Göhren. Von da aus wandert man am Gehrenlift vorbei und erreicht nun bald die Glasermühle. Über die Bischofsgrüner Ortsteile Rangen und Hohehaid führt der Weg in Richtung Bischofsgrüner Höhenklinik und von da aus zurück zum Startpunkt an der Talstation Nord.

-Bischofsgrüner-Panoramaweg---Karte

Parkmöglichkeiten gibt es ausreichend am Großparkplatz der Talstation Ochsenkopf Nord Bischofsgrün. Einkehrmöglichkeiten gibt es am Weg oder aber am Ende der Tour in Bischofsgrün oder im Fröbershammer.

Tourismus GmbH Ochsenkopf
95686 Fichtelberg, info@erlebnis-ochsenkopf.de, Tel. 09272 / 97032

 

Echowaldweg Mehlmeisel

Einer der schönsten Wanderwege und interessantesten Rundwanderwege im Hohen Fichtelgebirge ist sicher der ca. 5 km lange Echowaldweg, der am Rathausplatz in Mehlmeisel beginnt und auch dort wieder endet.

Die Wanderung führt über die Neugrüner Straße an einer alten Mühle vorbei Richtung Hüttstadl. 1699 ließ das Bergamt Fichtelberg eine Grenze ziehen und trennte damit 3 Häuser, die jetzt zur Gemeinde Mehlmeisel gehören, von der uralten Ortschaft Hüttstadl ab. Nun führt uns der Wanderweg auf der Ortsverbindungsstraße zum “Glaserbach” hinunter. Auf dem rechten Gelände wurde bis 1753 ein Hochofen betrieben, der dann von einer Mühle abgelöst wurde. Nach der Überquerung des Glaserbaches wird nahe der Waldgrenze eine längere Rast empfohlen. Hier kann nun jeder das eindrucksvolle und klare Echo erleben, das dem Weg seinen Namen verleiht. Der Weg, der kaum nennenswerte Steigungen aufweist, trifft im weiteren Verlauf auf den Schnaitbach, der durch Mehlmeisel fließt und vom Gesundheitsbrunnen gespeist wird. Eine herrliche Rundsicht über das Hohe Fichtelgebirge bietet sich dem Auge zum Abschluß der Wanderung – im Westen der 1.024 m hohe Ochsenkopf – im Norden der 1.053 m hohe Schneeberg. Der Blick nach rechts zeigt die 946 m hohe sattelförmige Kösseine.

 

Jägersteig Warmensteinach

Für interessierte Wanderer steht mit dem Jägersteig ein neuer, ca. 4,1 km langer Wanderpfad zur Verfügung, der über weite Strecken seinen steigartigen Charakter behalten hat und nur abschnittsweise über befestigte Waldstraßen führt. Zudem bietet er die schönsten Ausblicke auf Warmensteinach und den nahe gelegenen Ochsenkopf.

Der Jägersteig beginnt etwa 100 m südlich des Anlaufturms der Warmensteinacher Sprungschanze. Der blaue Punkt auf weißem Grund begleitet den Wanderer überwiegend in südlicher Richtung. Man gelangt zum ehemaligen Königsheide-Skilift, dessen Hang man im oberen Bereich mit wunderbarem Blick auf den nördlichen Ortsteil, überquert. Oberhalb der Hohen-Wacht lohnt sich ein Abstecher etwa 100 m abwärts. Dort lädt eine Wellness-Liege zur Rast ein und bietet nebenbei einen wunderschönen Ausblick in das Steinachtal.

Zurück auf dem Jägersteig geht es angenehm, immer den Höhenlinien folgend nach einer linksseitigen Abzweigung auf den über Jahrzehnte hinweg nicht begehbaren Abschnitt des Steigs. Dieses letzte Stück führt vorbei an beeindruckenden Felsen und über den Wenzel’s-Ruh bis zum Lochbach, wo der von Warmensteinach aus kommenden Hühnleinsweg erreicht wird. Hier endet der noch begehbare Teil des Jägersteigs. Wer will, kann nun der „Gelbe-Ring-Markierung“ nach links Richtung Sophienthal folgen oder, in der entgegengesetzten Richtung, auf der gleichen Markierung zurück nach Warmensteinach gelangen.http://www.warmensteinach.de/jaegersteig_warmensteinach.html

 

 

 

 

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Neustadt an der Aisch

Strahlbach-Tour N 10

Die Strahlbach-Tour besticht durch ihre große Vielfalt und die Nähe zur Natur. Ob Wiesen, Felder, Ackerraine, Teiche, Bachläufe, ausgewiesene Biotope oder Wälder, die unterschiedlicher kaum sein könnten – dem Wanderer begegnet auf engstem Raum ein Kaleidoskop von Landschaftsformen und damit eine überaus reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. So lässt sich entlang der Wegstrecke ein Großteil aller einheimischen Baum- und Sträucherarten entdecken. Unter ihnen zahlreiche Baumriesen, vor allem alte Linden- und Buchenbestände, die den ersten Teil der Tour beschatten. Bäume und Streuobstwiesen sowie ausgedehnte Hecken bieten Lebensräume für Eule, Specht, Neuntöter und andere Vogelarten. Ebenso finden einige Fledermäuse hier Nahrung und ein Sommerquartier.

Auf den sonnenverwöhnten mageren Hängen hinter Unterstrahlbach wachsen seltene Pflanzen wie Karthäuser-Nelke, Mausöhrchen und Kriechender Hauhechel. Die naturnahen Teiche mit ihren Verlandungszonen beherbergen Berg- und Teichmolche, Ringelnattern, Amphibien und viele Libellenarten. Im Frühling leuchten am mäandrierenden Bach Bestände der gelben Schwertlilie.

Der namensgebende Strahlbach ist einer von rund 30 Zuflüssen der Aisch, der einst sogar eine Mühle speiste. Er entspringt südöstlich von Eggensee und fließt mit einigen Nebenzweigen bis ins südliche Stadtgebiet von Neustadt hinein. Bei der Wasenmühle mündet er schließlich in die Aisch.

Strahlbach-Tour – Wegverlauf
Markierung:
N 10
Länge: ca. 12 Kilometer; Rundwanderweg
- mit Anbindung an den Bahnhof
Start und Ziel: Stadtpark, Parkplatz „Wasserhaus“ – am Spielplatz

Vom Start am Wasserhaus durchquert der Weg zunächst den Stadtpark, Neustadts grüne Lunge, und verlässt diesen durch die Bahnunterführung Richtung Lohmühle. Im Häckerwald geht es hinauf zum Wasserturm, von dort auf Forst- und Feldwegen bis zu einem Felsenkeller an der Verbindungsstraße der beiden Neustädter Ortsteile Herrnneuses und Oberstrahlbach.

Nach Überschreiten der Straße und einem kleinen Anstieg zweigt die Route links (südöstlich) auf einen Feldweg ab, um rund 650 Meter weiter am Waldrand südwärts auf Herrnneuses zuzulaufen. An der Kreuzung dann links Richtung Osten, am Windrad vorbei und anschließend an einer Streuobstwiese erneut links ab. Der Weg folgt nun in nordöstlicher Richtung dem Waldrand und trifft nach einem kurzen Abschnitt entlang des Flugsbachs auf den WeiherWanderWeg, der die Flüsse Aisch und Aurach verbindet. Dieser regionale Rundweg begleitet den „Strahlbach-Wanderer“ nordwärts über die Höhe von 392 Metern in den Wald hinein und bergab ins Strahlbachtal.

Ist eine gut 500 Meter lange Gefällstrecke geschafft, biegt die Tour linker Hand nach Westen, verlässt bei den Galgenweihern den Wald und führt im Talgrund geradewegs nach Unterstrahlbach. Hinter den markanten Gebäuden eines Ingenieurbüros kommt man durch die Bahnunterführung stadteinwärts – parallel zur Bahnlinie – wieder zurück in den Stadtpark zum Ausgangspunkt.

Einkehrmöglichkeiten in Rennhofen und in Neustadt selbst. Die Innenstadt wartet mit einem umfangreichen gastronomischen Angebot auf.

Freizeitangebote in Neustadt a.d. Aisch

Die Kreisstadt hat jede Menge attraktiver Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Neben weiteren Wander- und Radwegen in die naturnahe Umgebung locken das Waldbad mit seiner Golf`n`fun-Anlage, die historische Altstadt, ein Rasenlabyrinth am Jean-Paul-Leseweg, Stadtführungen und vieles mehr.

Im Museumsareal Altes Schloss sind das Aischgründer Karpfenmuseum, das Markgrafenmuseum und die KinderSpielWelten m untergebracht.

Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag bis Sonntag von 14.00 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung. Gruppenführungen sind jederzeit nach Voranmeldung möglich.

 

Die Pfalzbachschlucht – eine Rundwanderung direkt in die Natur

Zentral im Aischtal, direkt vor den Toren von Neustadt an der Aisch, liegt die Pfalzbachschlucht. Ein Rundweg (Markierung N3) führt hier mitten hinein in unberührte Natur.

Zum Auftakt der 7,5 Kilometer langen Wanderung erwartet die Wanderer zunächst ein Abstecher in die Geschichte des Stadtteils Riedfeld, der zurückgeht auf einen fränkischen Königshof an einerehemaligen Furt durch die Aisch, der bereits im Jahr 741/742 urkundlich erwähnt ist.

Mit nur rund zwei Kilometern Länge ist der Pfalzbach der wohl kürzeste der zahlreichen Aisch-Zuflüsse – dafür aber auch besonders sehenswert.

Nach der Wohnbebauung taucht der Pfalzbach – Rundweg ein in eine Landschaft, in der die Natur weitgehend sich selbst überlassen bleibt. Zunächst zieht sich der Weg in einem engen Taleinschnitt in dichtem naturbelassenem Wald durch die weichen Tonablagerungen der Lehrbergschichten. Teilweise mit Trittsteinen ausgestattet, steigt der Pfad zuerst sanft, dann steiler werdend, hinauf auf die Hochfläche des Blasensandsteins. Die Schlucht beherbergt eine vielfältige Vogel-, Tier- und Pflanzenwelt und nicht zuletzt einen eindrucksvollen alten Baumbestand mit viel Totholz als natürlichen Lebensraum. Häufig anzutreffen ist die Esche, die mit bis zu 40 Metern Wuchshöhe zu den höchsten einheimischen Laubbäumen zählt.

Von der Hochfläche aus genießt man dann den weiten Blick über das Aischtal und die Ausläufer der Frankenhöhe, bei klarer Sicht Richtung Osten bis zur Fränkischen Schweiz.
Auf der asphaltierten Straße nach rechts lädt das Restaurant am Flugplatz zu einer Rast ein.

Zurück geht es über alte Streuobstwiesen erneut hinein in die Pfalzbachschlucht zur „Roten Marter“, einem Bildstock aus dem Jahr 1488 mit Reliefbildern aus rotem Sandstein. Das Hauptfeld zeigt eine Kreuzigungsszene und auf den Schmalseiten sind der heilige Christophorus und der damalige Schutzheilige der Stadt Neustadt, Laurentius mit dem Rost, dargestellt. Hier teilt sich der Weg je nach Ausgangspunkt entweder zurück zum Neustädter Fest- und Wohnmobilstellplatz oder durch einen idyllischen Wiesenweg über eine kleine hölzerne Aischbrücke hinauf zum Neustädter Hauptbahnhof, der mit dem VGN bestens an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden ist.

 

Buchungen, weitere Auskünfte und Broschüren bei der städtischen Tourist-Info im Rathaus, Marktplatz 5, 91413 Neustadt a.d. Aisch, Tel. 09161-666 14, E-Mail info@neustadt-aisch.de, www.neustadt-aisch.de

 

 

 

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Aussicht, Tobel und Quellen – Wanderung um Weiler im Allgäu

Die Tour startet auf dem historischen Kirchplatz in Weiler im Allgäu. Vor der imposanten Pfarrkirche und dem ehemaligen Amthaus, welches heute das Rathaus beherbergt, geht es am ehemaligen Gasthaus Plaze, hier wurde 1821 der erste Emmentaler im Allgäu hergestellt, in Richtung Krähenberg und Enschenstein. Am Ortsende führt der Weg nach einem kurzen Anstieg über eine Wiese in den Wald und über kleine Bäche weiter hinauf zu einzelnen Bauernhöfen. Von hier aus geht es in den Ortsteil Riegen und auf dem Höhenzug des Krähenbergs am Ortsteil Trogen vorbei zum Enschenstein. Dort oben bietet sich ein schöner Ausblick auf die Orte Lindenberg und Scheidegg des gegenüberligenden Höhenzuges, des Pfänderrückens, sowie bei guter Sicht bis zum schweizerischen Säntismassivs.

Zum Mühlenbach hinab ist dann Trittsicherheit gefragt, als zusätzliche Absicherung gibt es ein Drahtseil zum festhalten. Entlang des Mühlenbachs führt der Weg bis ins Rothachtal in Richtung Siebers. Nach der Überquerung der Rothach findet sich auch gleich das ehemalige Brunnenhaus der Siebersquelle, eine der ältesten Mineralquellen im Allgäu. Eine Schritte weiter folgt das das aktuelle Brunnenhaus mit einem öffentlich zugänglichen Wasserhahn. Der weitere Wegeverlauf führt im Anschluss entlang des Flusses durch das beschauliche Rothachtal zurück nach Weiler im Allgäu.

Kontakt über die Tourist-Info:
www.weiler-tourismus.de

 

 

 

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Wandern im Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Weil es an kaum einem anderen Ort so viele einsame Wege, einzigartige Aussichtspunkte und Rastplätze gibt…

Im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Herzen erwärmen, im Sommer, wenn die imposanten  Baumriesen des schier unendlichen Waldes den ersehnten Schatten spenden, im Herbst, wenn die Natur die schönsten Farben zaubert und im Winter, wenn die kunstvollen Eiskristalle funkeln, wird der Besuch im Naturpark Oberer Bayerischer Wald ein ganz besonderes Erlebnis.

Ausgezeichnet als Qualitätsnaturpark, gehört er zum größten zusammenhängenden Waldgebirge Mitteleuropas. Und Wandermöglichkeiten gibt es in dieser schönen Gegend – auf dem „Grünen Dach Europas“ soweit die Füße tragen. Verbunden mit dem Gefühl der unvergesslichen Freiheit in einer abwechslungsreichen Bergwelt, von den Flusstälern Schwarzach, Chamb und Regen geprägt. Weit ausgedehnte Täler, tiefe Wälder, rauschende Wildbäche, bizarre Felsformationen, klare Seen, idyllische Dörfer sowie Burgen, Schlösser und Klöster formen diese unverfälschte Landschaft.

Wanderlust pur bietet das Wegenetz in der Waldgebirgslandschaft um die Berge Arber, Osser, Gibacht, Voithenberg, Schwarzwihrberg, Hohenbogen und Kaitersberg. Natur, Kultur und herzliche Gastfreundschaft begleiten den Wanderer auf all seinen Wegen. Jeder Aufstieg wird mit fantastischen Ausblicken, bei guter Wetterlage sogar bis ins Voralpenland und in den Böhmerwald, belohnt.

Wandern am Goldsteig
Über 140 Km kann man zum Beispiel auf dem Qualitätswanderweg „Goldsteig“ durch den Naturpark Oberer Bayerischer Wald wandern. Die Königsetappe des Wanderweges, und hier sind sich alle Wanderer einig, ist die Strecke vom Kaitersberg bei Bad Kötzting bis zum König des Bayerischen Waldes, dem „Großen Arber“.

Auf den Spuren der Geschichte
Geschichtsträchtig ist die Wanderung vom Schloss Voithenberg bei Furth im Wald über das Glaskreuz am Reiseck und den Leuchtturm der Menschlichkeit, den Berggasthof am Gibacht bis zum sog. Dreiwappenfelsen. Hier an der ehemaligen Grenze zu Tschechien finden Sie eine alte Grenzmarkierung aus dem Jahr 1766 auf der drei Wappen dargestellt sind. Von hier aus geht es über den Kreuzfelsen zurück zum Ausgangspunkt.
Dies sind nur zwei vielversprechende Beispiele der einzigartigen Wandertouren im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, die Sie unbedingt einmal ausprobieren sollten. Egal ob sportlich unterwegs oder eher gemütlich. Besonders zu empfehlen sind auch die geführten Wanderungen, denn die Wanderguides wissen die eine oder andere spannende Geschichte aus dem „Woid“ zu erzählen. Gebucht werden können diese bei den Urlaubsorten im Naturpark Oberer Bayerischer Wald.

Kontakt
Tourist-Info
Landkreis Cham
Rachelstaße 6
93413 Cham
Tel. 09971 / 78431
touristik@lra.landkreis-cham.de
www.bayerischer-wald.org

 

 

 

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