Neuburg an der Donau

Die kleine bayerische Donaustadt Neuburg an der Donau grenzt im Süden an den Naturpark Altmühltal an und überrascht ihre Besucher mit einer entzückenden historischen Altstadt. Das Städtchen besitzt ein nahezu komplett erhaltenes, sehenswertes Ensemble aus der Renaissance- und Barockzeit, das wie ein Juwel auf einem Jurafelsen liegt.

Unweit des eindrucksvollen Residenzschlosses (Wiedereröffnung 2022) beherrscht die imposante Hofkirche den historischen Karlsplatz mit seinem südländischen Flair. Umrahmt wird er von den hübschen Fassaden der Bürgerhäuser aus sämtlichen Epochen sowie den 200-jährigen Linden und zählt damit zu den schönsten Platzanlagen des süddeutschen Barocks.

Wer die Geschichte Neuburgs kurzweilig und informativ präsentiert haben möchte, den lädt der „Neuburger Nachtwächter“ ein, ihn bei einem seiner beliebten nächtlichen Abendrundgänge zu begleiten. Allerlei Kurioses hat der gesprächige Geselle über die Residenzstadt zu erzählen, darunter viele kleine Geheimnisse und amüsante Anekdoten, die sich um die Straßen, Plätze und Häuser der Altstadt ranken.

Begeistern kann die Stadt an der Donau auch mit einer beeindruckenden Natur. Neuburg liegt am   vier Sterne zertifizierten Donauradweg. Er führt am nahe und idyllisch gelegenen Schloss Grünau vorbei, einem Jagdschloss aus der Renaissancezeit. Das Schloss liegt inmitten eines der bedeutendsten Auwald-Gebiete an der deutschen Donau und beherbergt das Aueninformationszentrum, in dem sich Besucher über die reiche Vielfalt an Flora und Fauna in den Donauauen informieren können. Den Reiz und die besondere Atmosphäre der Donauauen entdeckt man am besten auf eigene Faust, denn es stehen sechs ausgeschilderte Themenwegen durch den Donauwald zur Verfügung, die zu Fuß oder per Rad erkundet werden können.

Darüber hinaus bietet Neuburg und sein Umland weitere Möglichkeiten für Radtouren, z.B. zur Wallfahrtskirche nach Bergen, durch das Schuttertal bis in den Eichstätter Jura hinein.

Ein reiches Angebot an verschiedenen Freizeitaktivitäten, angefangen vom Baden am Donaustrand, über schöne Wanderstrecken bis hin zum Golfen sowie ein vielfältiges und hochkarätiges Kulturprogramm runden einen erlebnisreichen Aufenthalt ab.

Stadt Neuburg an der Donau
Amt für Kultur und Tourismus
Sachgebiet 402 Tourismus
Neue Tourismus-Hotline 08431 55 – 400

Hausanschrift
Ottheinrichplatz A 118
86633 Neuburg an der Donau

Postanschrift
Postfach 1740, 86622 Neuburg an der Donau
Telefon 08431 55-235  |  Telefax 08431 55-242

 

Foto oben: (c) Neuburg an der Donau

 

 

 

 

 

Wandern ohne Gepäck im wildromantischen Wolftal

Wandern von einem Tagesziel zum nächsten, ist bei der Fernsichtentour im Wolftal ein besonderes aussichtsreiches Erlebnis. Doch wohin mit dem lästigen Gepäck, wenn man ein Teil der Nationalparkregion Schwarzwald in drei oder vier Etappen erkunden möchte?

Die Gastgeber rund um das Wolftal haben sich für die diesjährige Wandersaison einen besonderen Service ausgedacht: Wandern ohne Gepäck über die markanten Höhen von Bad Rippoldsau, Schapbach und Oberwolfach mit geradezu herrlichen Ausblicken. Dabei kann sich jeder die Tour wählen, die seiner Kondition entspricht. Denn Länge und Dauer der Tagesetappe aus insgesamt knapp 44 Kilometer sollte sich jeder selbst zusammenstellen. Das Reisegepäck wandert automatisch mit und wird zur nächsten Unterkunft gebracht.

Die Fernsichtentour verläuft über die imposanten Höhen des Wolftales und geizt nicht mit seinen einzigartigen und begeisternden Aussichten über den Schwarzwald. Ein Teil der Wanderstrecke ist mit dem Genießerpfad Klösterle-Schleife, dem Premium-Wanderweg im Wolftal identisch. Optional kann auch der Windenergiepfad in die Route mit aufgenommen werden.

Die Fernsichtentour ist mit 2.100 Höhenmeter perfekt mit dem entsprechenden Logo und den Rauten ausgeschildert. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Weitere Infos:
Wolftal-Tourismus
Rathausplatz 1
77776 Bad Rippoldsau-Schapbach
Tel. 07839 9199-16
info@wolftal.de
www.wolftal.de

Der perfekte Sonntagsausflug in Münsingen

Es geht ins Große Lautertal – eines der burgenreichsten Täler Deutschlands. Auf dem Premiumwanderweg „hochgehswiggert“ erklimmen wir gleich zwei Burgen. Anschließend geht es ins Albgut. Dort bummeln wir durch die denkmalgeschützten Gebäude und genießen Kaffee und Kuchen.

Wir begleiten den Münsinger Tourismusleiter Hans-Peter Engelhart bei seinem perfekten Sonntagsausflug. E

r zeigt uns das Große Lautertal. Es ist übrigens eines der burgenreichsten Täler Deutschlands. Auf dem Premiumwanderweg ‚hochgehswiggert‘ geht es, wie der Name schon sagt, hoch hinaus. Wir erklimmen mehrere Burgen. Genussvoll schweifen unsere Blicke über Täler und die Schwäbische Albhochfläche. Tipp des Insiders: Rote Wurst und Vesper nicht vergessen! Am Ende erreichen wir das Albgut. Dort gibt es leckere Kaffee- und Kuchenspezialitäten der Schokoladenmanufaktur Lagerhaus. In Coronazeiten natürlich nur „To-Go“.

 

10.00 – 14.30 Uhr: 

Unterwegs auf dem Premiumwanderweg „hochgehswiggert“

Dauer: ca. 3:30h | Distanz: 6,2 km

☀Tipp☀ 
Auf dem Wanderweg gibt es zwei Grillstellen und gemütliche Rastplätze mit Liegewiese. Deshalb Vesper oder rote Wurst nicht vergessen! Der erste Grillplatz befindet sich gleich direkt beim Parkplatz. Ein weiterer Grill- und Spielplatz erreicht man nach ca. 2 km Wegstrecke.

Der alpine Pfad steht mit seinen Serpentinen den Wegen im 100 km entfernten Gebirge in nichts nach. Ein Highlight ist die Burg Hohengundelfingen. Auf dem Burgfried entdecken wir ein Aussichtsfernrohr. Mit dem ‚Viscope‘ haben wir einen 360-Grad-Blick. Für die Kleinsten gibt es ein Podest. Das Viscope liefert zum jeweiligen Panoramablick ausführliche Informationen. Wir genießen einen herrlichen Blick über das Lautertal und die benachbarten Festungen. Bei guter Sicht sind sogar die Alpen zu sehen.

Im letzten Drittel der Tour liegt die Burg Derneck. Sie gehört ebenfalls zu den Leuchttürmen der Region und ist ein beliebtes Ziel für Wanderfans und Radbegeisterte. Wir legen hier unsere wohlverdiente Vesperpause ein und genießen den Flair in den historischen Gemäuern. Dann geht es weiter Richtung Ausgangspunkt.

15.15 – 15.30 Uhr:

Besuch der Schokoladenmanufaktur im Albgut

– ein Paradies für Schleckermäulchen

Nach unserer Wanderung verlangt es uns nach Energie. Deshalb hat Herr Engelhart eine tolle Idee. Wir fahren vom Parkplatz Heiligental zum Albgut – Altes Lager. Die denkmalgeschützten Gebäude wurden vor über 100 Jahren von König Wilhelm II. erbaut. Fünf militärische Epochen hat es überstanden. Bis heute wurde es nicht verändert. Hier tauchen wir ein in die Geschichte und Traditionen von damals. Das Gelände ist i.d.R. geöffnet und kann frei erkundet werden.

Uns zieht es jedoch in die Schokoladenmanufaktur. Der Duft von gerösteten Kaffeebohnen liegt in der Luft. Aus feinsten Arabicas und hochwertigen Robustas werden hier nachhaltige Kaffeespezialitäten. Aber es gibt auch wunderbare regionale Kaffeealternativen aus Lupinen, Malz und Zichorie.

Für Schleckermäulchen ist die Manufaktur ein Paradies. Was passt besser zu Kaffee als handgemachte Kuchen, Eis und Schokolade. In einer gläsernen Produktion werden die einzelnen Schritte vom Rösten der Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel gezeigt. Es gibt jede Menge zum Probieren, auch Fassbiere von der Berg-Brauerei.

Normalerweise werden Gäste im gemütlichen Café mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnt. In Corona-Zeiten bekommen wir unsere Auswahl ‚To-Go‘. Aber kein Problem: auf dem Albgut finden wir ein lauschiges Plätzchen, um mit allen Sinnen den Tagesausklang zu genießen. Herr Engelhart ist zufrieden. Und für uns war es ein gelungener Kurzurlaub vom Alltag.
☀Übrigens☀ 
Das Lagerhaus an der Lauter hat aktuell nur am Sonntag geöffnet. Das Café an der Lauter hat alternativ von Mittwoch bis Sonntag von 12 – 17 Uhr ‚To-Go‘ geöffnet. Das Albgut kann regulär besucht werden.

 

Fotos: Steffen Steinhäuser

 

 

 

 

Abenteuer Tiefenhöhle

Die Laichinger Tiefenhöhle ist die einzige zur Schauhöhle ausgebaute und so für die Öffentlichkeit zugängliche Schachthöhle in Deutschland. Mit 80 m Tiefe und 1.253 m Gesamtlänge zählt sie zu den bedeutendsten Karstobjekten der Schwäbischen Alb. Besucher können über Eisentreppen auf 55 m Tiefe absteigen; bis auf 80 m Tiefe ist die Höhle erforscht. Der 330 m lange Besucherweg, der durch große Hallen und gewaltige Schächte führt, ist also nur ein kleiner Teil der insgesamt 1.253 m langen Höhle.

Der etwa 40-minütige Gang durch die Höhle gibt Einblicke in den geologischen Aufbau der zum Weißen Jura gehörenden Massenkalk-Formation. Sie ist hier als kompakter und massiger Riffkalk ausgebildet, der vor allem im oberen Abschnitt der Höhle großräumig zu Dolomit und „Zuckerkörnigem Lochfels“ umgewandelt ist. Dadurch zeigt der Fels bis zur Sandhalle in 28 m Tiefe eine raue Oberfläche mit kavernösen Strukturen. Darunter wirkt der Kalkstein kompakter und massiger.

Die Tiefenhöhle wurde im Herbst 1892 von Johann Georg Mack beim Schürfen nach Dolomitsand durch einen Zufall entdeckt. Die Höhle wird werktags ohne Führung besichtigt. Mit einer Audiotour können an fünf verschiedenen Stellen in der Höhle wahlweise Informationen in Deutsch, Englisch, Französisch oder speziell für Kinder abgerufen werden. Sonntags werden auch Führungen angeboten.

Im Eingangsgebäude zur Tiefenhöhle befindet sich ein höhlenkundliches Museum. Es informiert die Besucher über die Karst- und Höhlenkunde (Speläologie) und ihre verschiedenen Teildisziplinen.

Damit die Besucher nach dem Gang durch die Tiefenhöhle die Albhochfläche mit ihren Karsterscheinungen auf eigene Faust erwandern beziehungsweise erkunden können, wurde ein 11,5 km langer karstkundlicher Wanderweg angelegt.
www.tiefenhoehle.de

Öffnungszeit: Durch Corona-Reisebeschränkungen ist Saisonbeginn am 20. April 2020. Täglich ab 10.00 bis 18.00 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr

 

Schloss Baldern

Geschichte:
Das in den Ausläufern der Schwäbischen Alb und am Rande des Nördlinger Rieses gelegene Schloss Baldern gilt als kleine Barockperle der Region. Einst als staufische Burg erbaut, erfolgte in den Jahren 1718 – 37 der barocke Ausbau der Anlage. Die Erbauer, die Grafen zu Oettingen-Baldern, schufen einen herrschaftlichen Regierungssitz, der ihnen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zugleich als Residenz und Wohnsitz diente. Im Jahre 1798 fiel das Schloss in der Erbfolge an das Haus Oettingen-Wallerstein, die Fürstenfamilie renovierte Baldern im 19. Jahrhundert grundlegend und schuf den noch heute eindrucksvoll 45 Meter in die Höhe ragenden Schlossturm.

Museum:
Bereits 1896 öffnete Schloss Baldern erstmals seine Tore für die Öffentlichkeit. Seitdem beherbergt das Schlossmuseum eine der größten privaten Waffensammlungen Süddeutschlands. Mehr als 800 Exponate laden die Besucher in die Welt der Ritter, Landsknechte, Soldaten und Musketiere ein. Die Ausstellungsstücke entstammen mehr als 5 Jahrhunderten und zeigen anschaulich, welch wichtige Bedeutung die Grafen und Fürsten zu Oettingen der Entwicklung unseres Landes beimaßen.

Die prunkvollen Salons und Gemächer geben einen Einblick in das Leben einer Adelsfamilie des 18. Jahrhunderts. Zu den Höhepunkten einer Besichtigung zählt neben dem großen Speisesaal oder den Appartements der Fürstin zweifelsfrei der große Festsaal des Schlosses. Mit seiner üppigen Ausstattung ist er ein wahres Meisterwerk barocker Baukunst.

Die 1737 fertiggestellte Decke zeigt den Göttlichen Bauplan der Welt. Weltreiche und Kontinente symbolisieren die vergangene und kommende Zeit. Doch nicht nur das prächtige Raumbild beeindruckt, der Saal bietet auch einen einzigartigen Ausblick in die umliegende Landschaft.

„Auf den Spuren der Dienerschaft“
Regelmäßig können Besucher auch einmal hinter die Kulissen der herrschaftlichen Räume blicken. Der alte Schlossbrunnen mit dem Laufrad, der Eiskeller oder die Dürnitz sind Überreste der alten Burg.

In der Schlossküche können Besucher einen Blick in die Kochtöpfe der fürstlichen Familie werfen und erfahren einiges über die barocken Tafelsitten in Baldern.

Die Gärtnerstochter:
Ein fürstlicher Skandal – noch heute erzählt man sich auf dem Schloss die große Liebesgeschichte des Fürsten Ludwig zu Oettingen-Wallerstein, der sich gegen die Familientradition entschied und die Tochter des Baldernschen Hofgärtners heiratete. Die bildschöne Gärtnerstochter zählte zu den schönsten Frauen des 19. Jahrhunderts und wurde sogar eigens für die Schönheitengalerie König Ludwigs I. für Schloss Nymphenburg porträtiert. Wegen der nicht standesgemäßen Ehe musste Fürst Ludwig zwar abdanken, er gewann jedoch als Minister des Inneren große Bedeutung in der Politik Bayerns.

Wallerstein Gardens:
Inspiriert durch zahlreiche Gärten in England, hat I.D. Prinzessin Anna zu Oettingen-Wallerstein diesen in ganz Deutschland einzigartigen „Walled Garden“ im Stil des 19. Jahrhunderts geschaffen. Die Besucher erwartet eine sensibel ausgesuchte Pflanzenvielfalt, die in allen vier Jahreszeiten begeistert. Der Rosengarten mit historisch seltenen Züchtungen, der geheime Garten, der Schattengarten und die lange Double Border mit unzähligen verschiedenen Staudenarten begeistern.

Der versunkene weiße Garten und ein Ziergarten mit Heilkräutern runden mit der Blue Border und einem Asterngarten die vielen Facetten ab.

Das Schlosscafé:
Das Café im Schlosshof lädt Radfahrer, Wanderer und Besucher ein, im historischen Ambiente gemütlich zu verweilen.

Öffnungszeiten:
Saison von April bis Oktober

Nähere Informationen zu Schloss- und Sonderführungen, dem Besuch der Wallerstein Gardens und dem Schlosscafés finden Sie unterwww.fuerstwallerstein.de/schlossbaldern

Schloss Baldern
Schlossparkstraße 12
73441 Bopfingen-Baldern
Tel. 07362-96880
schlossbaldern@fuerstwallerstein.de
www.fuerstwallerstein.de/schlossbaldern
www.wallersteingardens.com

 

 

 

 

Zeitreise in die Vergangenheit

IIm Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck erfahren Sie, wie die Menschen in den ländlichen Regionen der Schwäbischen Alb, im Schwarzwald und am Bodensee früher gelebt haben. Es befindet sich zentral zwischen diesen Regionen im Landkreis Tuttlingen, nur etwa 30 Autominuten nordwestlich des Bodensees. Das Museumsdorf mit seinen 25 historischen Gebäuden lässt die Vergangenheit auf besondere Art aufleben und hat für jeden etwas dabei: Geschichte zum Anfassen, Platz zum Austoben und Handwerksvorführungen zum Staunen.

Von der Kirche bis zum Kaufhaus, von der Schule bis zur Schmiede – rund um den Dorfbrunnen gruppiert sich ein kleines Albdorf und es scheint, als hätte es schon immer hier im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck gestanden. Ein Blick in die Häuser vermittelt den Eindruck, als wären die Bewohner gerade aufs Feld zur Arbeit gegangen. Zur unverwechselbaren Atmosphäre tragen auch die Museumstiere bei: Die Hühner gackern, die Gänse schwimmen im Teich, Ziegen, Schafe, Esel und schwäbisch-hällische Schweine sind auf der Weide oder im Stall. Nachmittags begegnet man auch den Schweinehirten, die ab Anfang Juni täglich um 14 Uhr mit ihrer kleinen Herde zur Schweinehut gehen. Sie hören wie aus der Schmiede metallisches Hämmern erklingt, wenn der Schmied mal wieder Hufeisen oder Kaminbesteck formt. An anderen Tagen ist eine Frau am Spinnrad in der Stube, die Weberin im Weberhaus oder der Wagner in seiner Werkstatt bei der Arbeit und steht den Besuchern Rede und Antwort. Täglich gibt es Vorführungen der wasserradbetriebenen Säge und Mühle auf dem imposanten Schwarzwaldhof.

Besuchen Sie zahlreiche Veranstaltungen, Aktionstage, Kurse, Filmvorführungen und Vorträge rund um die Themen Geschichte, Tiere und Handwerk aus den vergangenen Jahrhunderten. Die Klassiker sind natürlich der Große Fuhrmannstag im Juli, der Volksmusiktag Baden-Württemberg am ersten Septembersonntag sowie das traditionelle Museumsfest, die Kirbe im Oktober. Ein buntes und vielfältiges Kinderferienprogramm oder der Märchentag bieten gerade auch in den Sommerferien Anlass, das Museum zu besuchen.

Die Museumsgaststätte Ochsen mit großem Biergarten lädt Sie mit leckeren schwäbisch-ländlichen Gerichten zur Einkehr ein. Außerdem stehen Ihnen zwei große gemauerte Grillstellen zur Verfügung (Reservierung erforderlich), wo gemütlich gevespert werden kann. Auf dem Spielgelände können sich Kinder und junggebliebene Erwachsenen richtig austoben!

Besonders Familien profitieren von den günstigen Eintrittspreisen: Denn Kinder bis einschließlich 16 Jahre haben freien Eintritt! Große und kleine Besucher entdecken die Geschichte auf eine unterhaltsame Weise neu und verbringen einen tollen Tag im Museum. Das Museumsteam freut sich auf Sie!

Öffnungszeiten
Geöffnet: 28. März – 25. Oktober 2020,
Di. – So. von 9 – 18 Uhr (Einlass bis
17 Uhr), an Feiertagen auch montags geöffnet. Eintritt: Erwachsene: 7,50 Euro; Kinder bis einschl. 16 Jahre: frei

Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Museumsweg 1
78579 Neuhausen ob Eck
Info-Service Tel. 07461 / 926 3200
www.freilichtmuseum-neuhausen.de

 

 

 

Herzlich willkommen am Mössinger Früchtetrauf!

Dort, wo im Süden des Landkreises Tübingen, die Steinlach entspringt, schmiegt sich die Große Kreisstadt Mössingen an die „blaue Mauer“ der Schwäbischen Alb. Mit gut 20.500 Einwohnern bildet sie das Herz des Steinlachtals – inmitten einer Landschaft zum Erleben und Erholen.

Über 40.000 Streuobstbäume
Sie prägen das Bild bis zum Albtrauf. Sie schmücken die Blumenstadt im Frühling mit ihrem duftigen Blütenschleier, im Sommer mit bunten Blumenwiesen und im Herbst mit viel leckerem Obst. Die unermessliche Vielfalt an Apfel-, Birnen-, Zwetschgen-, Kirsch- und Walnussbäumen, darunter viele historische Sorten, macht die Landschaft um Mössingen zum Früchtetrauf.

Fruchtiger Naturgenuss beim Wandern
Durch die landschaftliche Verzahnung der ausgedehnten Streuobstwiesen im Vorland mit dem mächtigen Steilabfall der Alb ist der Mössinger Früchtetrauf ein Wanderparadies, das – obwohl fast noch ein Geheimtipp – immer mehr für sich entdecken. Zugleich sind die Streuobstwiesen wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auf die wundervoll blühenden Blumenwiesen folgen mit zunehmender Höhenlage, die von Buchen dominierten mächtigen Hangwälder am Albtrauf.

Premiumwandern mal vier
2014 zur zweitschönsten Wandertour Deutschlands gewählt, führt der besonders abwechslungsreiche Dreifürstensteig auf gut markierten Pfaden zu süßen Früchtchen und bizarren Felstürmen. Prächtige Panoramen, der markante Albtrauf und der größte Bergrutsch des Landes, Waldbiotope und Streuobstwiesen von europäischem Rang machen die 13 km zu einem besonderen Erlebnis.

Seit 2018 lässt sich in Mössingen sogar vierfach premiumwandern, nämlich außerdem auf dem Premiumwanderweg Firstwaldrunde sowie den Premium-Spazierwanderwegen „Mössinger Streuobstwegle“ und „Mössinger Leisawegle“.

Der Albsteig (HW1)
Als einer der deutschen Top-Trails und beliebte Fernwanderroute, bietet er zwischen Öschingen, Talheim und dem Dreifürstenstein Albtrauf-Landschaft wie aus dem Bilderbuch

Erlebnis Albtrauf
Tolle Aussichten gibt es viele, besonders oben am Albtrauf. Einen der schönsten Blicke bietet sicher der sagenumwobene Alb-Balkon „Dreifürstenstein“. Einst trafen sich hier drei Fürsten am Schnittpunkt ihrer Herrschaftsgebiete. Bis heute hat der Platz nichts von seinem Zauber verloren. Doch auch der Farrenberg mit seinem bekannten Segelflugplatz, der Filsenberg mit seiner reichen Flora, der Roßberg und sein Turm, das aussichtsreiche Firstberg-Plateau, die verwunschenen Talheimer Wasserfälle, der Aufstieg vom Alten Morgen zur Beurener Heide, der Panoramaweg Streuobst und viele Ziele mehr bieten „Alb vom Feinsten“. Es lohnt sich, Mössingen und sein Umland zu erwandern.

Kalkhaltige Erdgeschichte erlebbar
Immer wieder beeindruckt die Landschaft am Früchtetrauf mit Zeugnissen der geologischen Entwicklung. Kalkmagerrasen, Bergrutsche, Wacholderheiden, Fossilienfunde und an der Hangkante, wohlgeschichtet, schimmern weißgelbe Kalkfelsen.

Der größte Bergrutsch des Landes
1983 rauschte ein gewaltiges Stück Albtrauf zu Tal. Besucher erleben daher am Hirschkopf die erdgeschichtliche Entwicklung der Alb im Zeitraffer. Ein Großteil des Rutschgebietes, das auch Teil des UNESCO GeoParks Schwäbische Alb ist und 2006 als Nationaler Geotop ausgezeichnet wurde steht unter Naturschutz. Es kann aber auf ausgeschilderten Wegen begangen werden. Von Mai bis Oktober bietet außerdem Deutschlands einziger Bergrutschführer spannende Führungen an.

Heilendes Bad Sebastiansweiler
Die bereits im 16. Jh. genutzten starken Schwefelquellen werden auch heute noch medizinisch genutzt. Zum Beispiel im Medizinischen Trainings- und Vitalcenter (MeTraVit), das mit seiner Saunalandschaft zudem an die mittelalterliche Tradition des Butzenbades anschließt. Gut passt dazu der moderne Barfußpfad im Kurpark.

Mössinger Sommer
Viel zu erleben und zu entdecken gibt es auch in der Stadt. Aufgrund ihrer auffallenden Sommerblumen entlang von Straßen und auf öffentlichen Flächen kennt man Mössingen auch als „Blumenstadt“. Es gibt sogar eine besondere Blumensamenmischung, den „Original Mössinger Sommer®, der weltweit gefragt ist.

Grenzenlos bekannt
In Mössingen fand am 31. Januar 1933 der einzigartige Arbeiteraufstand gegen die Machtergreifung Hitlers, der sogenannte Generalstreik, statt. Weitere Besonderheiten sind das denkmalgeschützte Pausa-Quartier mit seiner außerordentlichen Stoffmustersammlung und das landesweit einzige NABU-Vogelschutzzentrum.

Mössinger Museumslandschaft
Mit dem Holzschnitt-Museum Klaus Herzer in Öschingen, der Historischen Mössinger Messerschmiede und dem Museum Rechenmacherhaus gibt es gleich drei einzigartige Solitäre. Hinzu kommt die Kulturscheune mit wechselnden Ausstellungen zur Stadtgeschichte und dem Kulturcafé Chamäleon.

Sehenswerte Kirchengeschichte
Das Belsener Kirchle aus dem 12. Jh. beeindruckt mit seinen rätselhaften Giebelreliefs, die Peter- und Paulskirche, erbaut im 16. Jh., mit einer wunderbaren Orgel. Zur uralten Bergkirche in Talheim fanden bis zur Jahrhundertwende noch Wallfahrten statt.

Sportlich, sportlich
Auch im Erholungs- und Freizeitbereich bietet Mössingen mit seinen fünf Stadtteilen Öschingen, Talheim, Bästenhardt, Belsen sowie Bad Sebastiansweiler ein vielfältiges Angebot: Das Erlebnis-Freibad mit Riesenrutsche, ein Waldfreibad und das Hallenbad mit Sonnenwiese und Dampfgrotte laden zum Besuch ein. Diverse Sportstätten, ein Flugsportgelände, Reitmöglichkeiten sowie ein ausgezeichnetes Rad- und Wanderwegenetz decken nahezu alle sportlichen Wünsche ab.

Nicht versäumen
Die Kulturangebote mit Konzerten und Ausstellungen, die Stadtbücherei in der denkmalgeschützten Tonnenhalle, der jährliche Stadtlauf und weitere Sportevents, der großartige Rosenmarkt im Juni oder die Apfelwoche mit Apfelfest und Regionalmarkt im Herbst ziehen Besucher aus nah und fern an.

Gut untergebracht
Am besten lässt sich das alles bei einem kurzen oder gerne auch längeren Urlaub erleben. Für Ihren Aufenthalt finden Sie eine breite Auswahl von preiswerten Unterkünften vor – vom klassifizierten Hotel Garni oder der sternegekrönten Ferienwohnung bis hin zum freundlichen Gästehaus oder gemütlichen Privatzimmer.

Neben dem Mössinger Freibad steht außerdem ein günstig gelegener und gut ausgestatteter Wohnmobilstellplatz zur Verfügung.

Leckeres aus der Region
Für Gaumenfreuden sorgt die einheimische Gastronomie. In gemütlichen Lokalen werden typische schwäbische Spezialitäten, aber auch internationale Küche geboten. Bei heimischem Bier, einem Viertele Wein oder Mössinger Apfelsaft lässt es sich regional genießen.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne durch die Tourist-Info der Stadt Mössingen: Telefon 0 74 73 / 370-121
E-Mail tourismus@moessingen.de
www.moessingen.de/tourist

 

 

 

Laichingen

Laichingen war früher „die“ Leinenweberstadt auf der Schwäbischen Alb, wobei die Geschichte der Laichinger Leinenweberei bis ins Mittelalter zurück reichte. Da die kargen Böden auf der Alb nicht mehr hergaben, verlegten sich die Bewohner auf den Flachsanbau und auf den Broterwerb durch regen Handel mit der Stadt Ulm.

Diese lebendige Zeit rund um die Leinenweberei wird im Heimat- und Webereimuseum, dass im ehemaligen Heiligenhaus untergebracht ist, eindrucksvoll wiedergegeben.
Heute laden zahlreiche Fabrikverkäufe zum Einkaufen ein.

Besondere Highligts sind hier die Laichinger Textilerzeugnisse. Bett- und Tischwäsche in Laichingen sowie Schuhe in Feldstetten bringen „Schnäppchenjäger“ in Höchstform. Der Stadtteil Feldstetten hat sich mit der Fabrikation von Schuhen einen hervorragenden Namen gemacht. Aber auch die anderen Fabrikverkäufe zeugen von höchster Qualität.

Das Marktrecht hat Laichingen vom württembergischen Herzog Friedrich I. erhalten. Die Jahreszahl ist nicht genau bekannt, jedoch kamen im Jahr 1602 auf Wunsch der Gemeinde zwei Jahrmärkte hinzu. Seit dieser Zeit ist Laichingen ein Marktflecken, an dem bis in die heutige Zeit große Märkte mit traditionellem Charakter stattfinden.

Die Märkte am Oster- und Pfingstmontag gehören zu den größten in Baden-Württemberg, während im Sommer das traditionelle Stadtfest und das Fahrraderlebnis „Leinenwebertour“ die Gäste und Besucher begeistern.
Aktive Urlaubern, die gerne in der Natur verweilen, sollten sich auf den Rundkurs des historischen Wanderweges begeben. Hier im Folgenden beschrieben:

1. Brünnele
Dieser Brunnen stammt von dem vermutlich im 30-jährigen Krieg (1618-48) abgegangenen Ort Weidenstetten. Eine erste Erwähnung Weidenstettens ist im Stiftungsbrief des Klosters Wiesensteig aus dem Jahr 861 niedergeschrieben.

2. Schlössle
In der Beschreibung des Oberamtes Münsingen von 1825 ist erwähnt, dass in dieser Gegend ein „Helfensteinisches Schloss“ gestanden sein soll. Wo das Schloss genau stand, ist leider nicht bekannt. Lediglich der Sage nach soll dieser Steinberg ein Überrest davon sein.

3. „Kuttel Aple Stoi“
Beim „Kuttel Aple Stoi“ handelt es sich um einen Fels mit Erosionsspuren am Rande eines Trockentals.

4. Keltengräber
Zwei flache Grabhügel aus dem 6. und 7. Jahrhundert v. Chr.

5. Keltische Viereckschanze
Die Keltische Viereckschanze ist aus dem 1. oder 2. vorchristlichen Jahrhundert. Viereckschanzen waren keine Befestigung, sondern einfache Wallanlagen. Sie dienten als Kultstätten, in denen Versammlungen stattfanden und Opfer gebracht wurden.

6. Römerstraße
Hier handelt es sich um die römische Heerstraße aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. von Münsingen über Zainingen- Feldstetten-Westerheim-Laichingen-Nellingen zum römischen Kastell „Ad Lunam“ in Urspring.

In Laichingen-Feldstetten hat man zudem einen der schönsten Zugänge zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Auf städtischer Gemarkung befindet sich die „Laichinger Tiefenhöhle“, mit 86 Metern Tiefe die tiefste begehbare Schauhöhle Deutschlands, die den Aufbau der Verkarstung der Alb sichtbar macht und für jeden Besucher ein „Muss“ ist.

Weitere Informationen erhalten Sie über:

Stadtverwaltung
Tourist Information
Bahnhofstraße 26
89150 Laichingen
Telefon: 07333 85-0
Fax: 07333 85-25
E-Mail: info@laichingen.de

Donzdorf

Die Stadt Donzdorf liegt im Tal der Lauter, eingebettet in die hügelige Landschaft der Schwäbischen Nordostalb. Das Landschaftsbild prägen dichte Wälder, schroffe Felsen und saftige Wiesen mit einer artenreichen Flora und Fauna. Donzdorf ist mit seiner zentralen Lage sowie der Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten ein attraktives Ausflugs- und Urlaubsziel.

Verträumte Parkanlage im Stadtzentrum
Markanter Stadtmittelpunkt ist das im Renaissancestil erbaute Schloss aus dem 16. Jahrhundert. In dem historischen Gebäude befinden sich Stadtverwaltung, Musikschule und ein Restaurant. An das Schloss schließt sich ein rund vier Hektar großer Garten an, der mit seinen üppigen Rosen- und Staudenbeeten, einem alten Baumbestand, vielen verträumten Ecken und lauschigen Plätzen zum Verweilen einlädt. Der Schlossgarten ist auch Ausgangspunkt eines rund sieben Kilometer langen astronomischen Lehrpfades.

Faszinierende Natureindrücke
Auf vielfältige Weise lässt sich die herrliche Landschaft rund um Donzdorf genießen. Sei es auf Schusters Rappen durch Feld und Flur, mit dem Rad entlang des Albtraufs oder bei einem Golfspiel auf der anspruchsvollen 18-Loch-Anlage unterhalb des Ramsberges. Die markanten Aussichtspunkte am Messelstein oder an der Kuchalber Maierhalde begeistern durch einen grandiosen Panoramablick. Am Flugplatz Messelberg bietet sich die Möglichkeit für Segel-, Drachen- und Gleitschirmflug.

Sehen, Erleben, Genießen
Donzdorf ist bekannt für sein aktives Vereins- und Kulturleben. Als etwas Besonderes gelten zweifelsohne die klassischen Konzerte der Kammermusik im Roten Saal des Schlosses. Hochkarätige Künstlerinnen und Künstler sorgen für musikalischen Hochgenuss in einem nicht alltäglichen Ambiente. Darüber hinaus finden regelmäßig in der Städtischen Galerie des Schlosses Kunstausstellungen von anerkannten Künstlern statt.

Narrenhochburg „Klein-Paris“
Donzdorf ist als Narrenhochburg bekannt. So bildet im Jahresprogramm der Stadt die Donzdorfer Fasnet einen Höhepunkt und hier im Besonderen der große Umzug am Fasnachtssonntag. Vereine, Stammtische und Musikgruppen ziehen bunt kostümiert und mit großen, aufwändig gestalteten Motivwagen durch die Straßen. Das Narrenspektakel lockt jedes Jahr Zehntausende von Zuschauern an und in der ganzen Stadt wird gefeiert. Dann wird Donzdorf zum „Fasnetsdorf“ und zu Recht in der fünften Jahreszeit auch „Klein-Paris“ genannt.

Weitere Informationen unter:
Stadtverwaltung Donzdorf
Schloss 1-4, 73072 Donzdorf
Telefon: 07162 922302
www.donzdorf.de
stadt@donzdorf.de

Aalen – eine Stadt zum Wohlfühlen

Nur eine Stunde von Stuttgart entfernt liegt Aalen an der A7 am östlichen Rand der Schwäbischen Alb. Rings um die Stadt, auf den Hängen des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb, verlaufen hunderte Kilometer an Rad- und Wanderwegen mit Bilderbuch-Panoramen. Sanfte Hügel und saftige Wiesen locken jährlich zahlreiche Ausflügler zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren in die Region. Der Panoramaweg lädt mit seiner Gesamtlänge von 30 km ein, diese abwechslungsreiche Landschaft zu entdecken. Und vom Aalbäumle, einem 26 Meter hohen Aussichtsturm, genießt man einen herrlichen Ausblick auf die Aalener Bucht.

Historisch und gleichzeitig modern…
… so lässt sich Aalen treffend beschreiben. Die vielfältige Mischung in der Innenstadt aus traditionellem Fachwerk und innovativem Neubau, verwinkelten Gassen und attraktiv gestalteten Plätzen, urigen Restaurants, traditionsreichen Cafés und angesagten Bars erzeugen ein einzigartiges Ambiente des Wohlfühlens. Kurzum: ein wunderbar geschichtsträchtiger Ort zum Genießen und Verweilen. Doch auch außerhalb der alten Stadtmauern bietet Aalen besondere Kulturorte mit viel Charme und Geschichte, die ebenfalls moderne Elemente der Wissenschafts- und Hochschulstadt aufweisen.

Tourist-Information Aalen
Reichsstädter Straße 1
73430 Aalen
Tel. 07361-522358
Fax: 07361-521907
tourist-info@aalen.de
www.aalen-tourismus.de

Zeitsprung – das neue Limesmuseum
Das Limesmuseum Aalen ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es befindet sich direkt auf dem Gelände des ehemals größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen, wo vor 1.800 Jahren 1.000 Soldaten mit ihren Pferden stationiert waren. Auf einer erweiterten, 1.500 m² großen Ausstellungsfläche präsentiert das Museum eine völlig neu gestaltete Dauerausstellung mit über 1.200 Originalfunden. Zunächst tauchen die Besucher ein in das Leben am Limes vor 1.800 Jahren. Im zweiten Teil der Ausstellung begibt sich der Besucher auf eine archäologische Entdeckungsreise entlang des Limes in Baden-Württemberg. Das breite Spektrum der baulichen Überreste und eine Vielzahl bedeutender Einzelfunde verdeutlichen dabei den universellen Wert des Limes als UNESCO Welterbe.

www.limesmuseum.de

Limes-Thermen Aalen – Baden wie die Römer
Schon die Römer wussten die gesundheitsfördernde Wirkung von Heilquellen und Bädern zu schätzen. Angelehnt an die römische Badekultur wurden auch die Limes-Thermen Aalen gestaltet. Im Zentrum der spannenden Architektur befinden sich der Weiße und der Blaue Pavillon, die den Badegast in eine andere Welt eintauchen lassen. Mit dem Außenbecken und der Warm-Grotte stehen weitere Becken zur Verfügung. Das Thermal-Mineralwasser aus 650 Metern Tiefe mobilisiert Körper und Geist. Perfekt um die Seele baumeln zu lassen, eine wohltuende Anwendung zu genießen oder im Saunabereich beim römisch-irischen Dampfbad, im Schwitzraum, in der finnischen Blockhaussauna & der Panoramasauna zu entspannen.

www.limes-thermen.de

Ein bezauberndes Fleckchen Erde
Kultur vom Feinsten kann man im Schloss Fachsenfeld erleben, einer bezaubernden Schlossanlage inmitten eines herrlichen Landschaftsparks. In den Denkmalgeschützten Gemäuern können auch technische Meisterleistungen, wie die Erfindung des Stromlinienfahrzeuges, bewundert werden. Besonders imposant ist die gigantische, im Jugendstil gehaltene Bibliothek mit über 30.000 Büchern.

Beim Rundgang durch die wunderschöne Parkanlage kommen Naturfreunde voll auf ihre Kosten. Der 7,8 Hektar große Landschaftspark ist ein botanisches Kleinod erster Güte. Die einmalige Lage an den südlichen Hängen des Kochertals und sein Reichtum an Vogel- und Pflanzenarten machen den Schlosspark zu einem besonderen Naturerlebnis. Die zahlreichen idyllischen Quellen und kleinen Teiche sorgen für ein abwechslungsreiches Flair. Schloss Fachsenfeld stellt eine seltene Symbiose von Geschichte, Kunst, Kultur und Natur dar, die jeden Besucher begeistert. Das Landschloss mit seiner originalen Einrichtung kann nicht nur besichtigt, sondern auch für Geburtstagsfeiern, Firmenevents und Seminare aller Art genutzt werden – ob im Wirtschaftsgebäude im ehemaligen Schafstall oder im Schlosscafé, im Innenhof, im Lindengarten oder im großen Speisesaal des Schlosses. Darüber hinaus eröffnet Ihnen Schloss Fachsenfeld viele Möglichkeiten, damit Ihre standesamtliche Trauung zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

www.schloss-fachsenfeld.de

Rein in den Berg!
Die Arbeitswelt der Bergleute lässt sich im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ in Aalen-Wasseralfingen erleben. Bereits die Einfahrt mit der Grubenbahn ist ein unvergessliches Highlight. Ein ca. 800 m langer Rundgang durch die Stollen- und Sandsteinhallen zeigt, mit welchen Mühen und handwerklichen Fertigkeiten hier früher Erz und Sand für die Gießereien abgebaut wurde. Neben dem einzigartigen Modell des „Gläsernen Braunenbergs“ der das komplette Bergwerk mit all seinen Strecken und Schächten abbildet, ist die realistische Inszenierung einer Gewinnsprengung unter Tage ein weiteres Highlight. Nach der Besichtigung von Strecken, Erzabbaukammer, und Schächten, wird auf der letzten Station des Rundweges in einer der Sandsteinhallen die Weiterverarbeitung des Erzes gezeigt.

www.bergwerk-aalen.de

explorhino – ein Museum voller Experimente
Seinen eigenen Schatten einfrieren, in eine riesige Seifenblase schlüpfen, unsichtbare Elementarteilchen sichtbar machen – geht nicht? Doch! Und zwar im explorhino Experimente-Museum in Aalen. Auf rund 1.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet das interaktive Museum 120 Experimentierstationen, an denen naturwissenschaftliche Phänomene erlebbar und begreifbar gemacht werden. Ein aufregendes Highlight ist zudem das dreidimensionale Geo-Relief, welches die geographische, geologische und geschichtliche Vielfalt der Schwäbischen Alb visualisiert. Ergänzend zur interaktiven Ausstellung bieten erfahrene Mitarbeiter Entdeckertouren und angeleitete Experimentierkurse in den Museumslaboren an.

Ob alleine, mit Freunden oder mit Kindern und Enkeln: Ein Ausflug ins explorhino macht Spaß – und am Ende jeden Besucher auch ein bisschen schlauer.

www.explorhino.de