Aalen – eine Stadt zum Wohlfühlen

Nur eine Stunde von Stuttgart entfernt liegt Aalen an der A7 am östlichen Rand der Schwäbischen Alb. Rings um die Stadt, auf den Hängen des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb, verlaufen hunderte Kilometer an Rad- und Wanderwegen mit Bilderbuch-Panoramen. Sanfte Hügel und saftige Wiesen locken jährlich zahlreiche Ausflügler zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren in die Region. Der Panoramaweg lädt mit seiner Gesamtlänge von 30 km ein, diese abwechslungsreiche Landschaft zu entdecken. Und vom Aalbäumle, einem 26 Meter hohen Aussichtsturm, genießt man einen herrlichen Ausblick auf die Aalener Bucht.

Historisch und gleichzeitig modern…
… so lässt sich Aalen treffend beschreiben. Die vielfältige Mischung in der Innenstadt aus traditionellem Fachwerk und innovativem Neubau, verwinkelten Gassen und attraktiv gestalteten Plätzen, urigen Restaurants, traditionsreichen Cafés und angesagten Bars erzeugen ein einzigartiges Ambiente des Wohlfühlens. Kurzum: ein wunderbar geschichtsträchtiger Ort zum Genießen und Verweilen. Doch auch außerhalb der alten Stadtmauern bietet Aalen besondere Kulturorte mit viel Charme und Geschichte, die ebenfalls moderne Elemente der Wissenschafts- und Hochschulstadt aufweisen.

Tourist-Information Aalen
Reichsstädter Straße 1
73430 Aalen
Tel. 07361-522358
Fax: 07361-521907
tourist-info@aalen.de
www.aalen-tourismus.de

Zeitsprung – das neue Limesmuseum
Das Limesmuseum Aalen ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Es befindet sich direkt auf dem Gelände des ehemals größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen, wo vor 1.800 Jahren 1.000 Soldaten mit ihren Pferden stationiert waren. Auf einer erweiterten, 1.500 m² großen Ausstellungsfläche präsentiert das Museum eine völlig neu gestaltete Dauerausstellung mit über 1.200 Originalfunden. Zunächst tauchen die Besucher ein in das Leben am Limes vor 1.800 Jahren. Im zweiten Teil der Ausstellung begibt sich der Besucher auf eine archäologische Entdeckungsreise entlang des Limes in Baden-Württemberg. Das breite Spektrum der baulichen Überreste und eine Vielzahl bedeutender Einzelfunde verdeutlichen dabei den universellen Wert des Limes als UNESCO Welterbe.

www.limesmuseum.de

Limes-Thermen Aalen – Baden wie die Römer
Schon die Römer wussten die gesundheitsfördernde Wirkung von Heilquellen und Bädern zu schätzen. Angelehnt an die römische Badekultur wurden auch die Limes-Thermen Aalen gestaltet. Im Zentrum der spannenden Architektur befinden sich der Weiße und der Blaue Pavillon, die den Badegast in eine andere Welt eintauchen lassen. Mit dem Außenbecken und der Warm-Grotte stehen weitere Becken zur Verfügung. Das Thermal-Mineralwasser aus 650 Metern Tiefe mobilisiert Körper und Geist. Perfekt um die Seele baumeln zu lassen, eine wohltuende Anwendung zu genießen oder im Saunabereich beim römisch-irischen Dampfbad, im Schwitzraum, in der finnischen Blockhaussauna & der Panoramasauna zu entspannen.

www.limes-thermen.de

Ein bezauberndes Fleckchen Erde
Kultur vom Feinsten kann man im Schloss Fachsenfeld erleben, einer bezaubernden Schlossanlage inmitten eines herrlichen Landschaftsparks. In den Denkmalgeschützten Gemäuern können auch technische Meisterleistungen, wie die Erfindung des Stromlinienfahrzeuges, bewundert werden. Besonders imposant ist die gigantische, im Jugendstil gehaltene Bibliothek mit über 30.000 Büchern.

Beim Rundgang durch die wunderschöne Parkanlage kommen Naturfreunde voll auf ihre Kosten. Der 7,8 Hektar große Landschaftspark ist ein botanisches Kleinod erster Güte. Die einmalige Lage an den südlichen Hängen des Kochertals und sein Reichtum an Vogel- und Pflanzenarten machen den Schlosspark zu einem besonderen Naturerlebnis. Die zahlreichen idyllischen Quellen und kleinen Teiche sorgen für ein abwechslungsreiches Flair. Schloss Fachsenfeld stellt eine seltene Symbiose von Geschichte, Kunst, Kultur und Natur dar, die jeden Besucher begeistert. Das Landschloss mit seiner originalen Einrichtung kann nicht nur besichtigt, sondern auch für Geburtstagsfeiern, Firmenevents und Seminare aller Art genutzt werden – ob im Wirtschaftsgebäude im ehemaligen Schafstall oder im Schlosscafé, im Innenhof, im Lindengarten oder im großen Speisesaal des Schlosses. Darüber hinaus eröffnet Ihnen Schloss Fachsenfeld viele Möglichkeiten, damit Ihre standesamtliche Trauung zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

www.schloss-fachsenfeld.de

Rein in den Berg!
Die Arbeitswelt der Bergleute lässt sich im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ in Aalen-Wasseralfingen erleben. Bereits die Einfahrt mit der Grubenbahn ist ein unvergessliches Highlight. Ein ca. 800 m langer Rundgang durch die Stollen- und Sandsteinhallen zeigt, mit welchen Mühen und handwerklichen Fertigkeiten hier früher Erz und Sand für die Gießereien abgebaut wurde. Neben dem einzigartigen Modell des „Gläsernen Braunenbergs“ der das komplette Bergwerk mit all seinen Strecken und Schächten abbildet, ist die realistische Inszenierung einer Gewinnsprengung unter Tage ein weiteres Highlight. Nach der Besichtigung von Strecken, Erzabbaukammer, und Schächten, wird auf der letzten Station des Rundweges in einer der Sandsteinhallen die Weiterverarbeitung des Erzes gezeigt.

www.bergwerk-aalen.de

explorhino – ein Museum voller Experimente
Seinen eigenen Schatten einfrieren, in eine riesige Seifenblase schlüpfen, unsichtbare Elementarteilchen sichtbar machen – geht nicht? Doch! Und zwar im explorhino Experimente-Museum in Aalen. Auf rund 1.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet das interaktive Museum 120 Experimentierstationen, an denen naturwissenschaftliche Phänomene erlebbar und begreifbar gemacht werden. Ein aufregendes Highlight ist zudem das dreidimensionale Geo-Relief, welches die geographische, geologische und geschichtliche Vielfalt der Schwäbischen Alb visualisiert. Ergänzend zur interaktiven Ausstellung bieten erfahrene Mitarbeiter Entdeckertouren und angeleitete Experimentierkurse in den Museumslaboren an.

Ob alleine, mit Freunden oder mit Kindern und Enkeln: Ein Ausflug ins explorhino macht Spaß – und am Ende jeden Besucher auch ein bisschen schlauer.

www.explorhino.de

 

 

 

 

 

Wandertour „hochgehhütet“

Premiumspazierwanderweg am Beutenlay

»hochgehhütet« ist einer der ursprünglichsten Wanderwege der »hochgehberge« und führt Sie rund um das Naturreservat Münsinger Beutenlay.

Beschreibung
Jeder Wanderer sollte sich hüten, bei diesem Premiumspazierwanderweg zu denken, dass es ein Weg sei wie viele andere. Man spürt schon nach wenigen Metern – er ist etwas ganz Besonderes. Der sogenannte Beutenlay, der ca. 800 m hohe Hausberg von Münsingen, ermöglicht heute einen Blick in die Vergangenheit. Als alle Felder noch nicht maschinengerecht aufgeteilt und begradigt wurden, sah die Alb so aus, wie man sie hier noch sehen kann. Hutewälder, sogenannte einmähdige Wiesen (wurden nur einmal im Jahr gemäht), Schafweiden mit Wacholder auf artenreichem Kalkmagerrasen, Waldränder, Feldgehölze und Hecken sind auf engstem Raum zu bewundern.

Wegbeschreibung
Zahlreiche Aussichtspunkte, Liege- und Sitzmöglichkeiten lassen die Wanderer herunterkommen vom Alltag und ermöglichen es, die Besonderheiten der Gegend auf sich wirken zu lassen. Nicht selten sieht man hier auch noch große Schafherden, die seit Hunderten von Jahren vom Schäfer und seinen Hunden wohl gehütet über die Weiden ziehen.

• Typ Wanderung
• Schwierigkeit leicht
• Dauer 2:00 h
• Länge 4 km
• Aufstieg 83 m
• Abstieg 83 m
• Niedrigster Punkt 723 m
• Höchster Punkt 791 m

Start ist am Wanderparkplatz am „Hofgut Hopfenburg“. Auf einem Erdweg verläuft die Tour in Richtung Süden zum Aussichtspunkt Buetenlay von dem man ins Heutal und in Richtung Apfelstetten blicken kann.

Von hier führt der Weg steil bergab bis an die Bahnlinien, dann weiter rechts ab entlang eines naturbelassenen Pfades bis zum Münsinger Schützenhaus. Als dann geht es rechts entlang des Waldes und im weiteren Verlauf kann man herrliche Ausblicke auf Münsingen genießen.

Nach weiteren 350 Meter geht es rechts steil bergauf zum Aussichts-Pavillion mit einer tollen Aussicht über Münsingen und dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Weiter auf einem Wiesenweg hält man sich rechts und passiert dabei den höchst des Beutenlays. Entlang des Fichtenwalds erreicht man die „Infotafel des Hutewalds“. Etwa 80 m geht es rückwärts, bevor man am Wegweiser rechts in Richtung „Dreifelderwirtschaft“ läuft. Im Weitern Verlauf erreicht man dann den Ausgangspunkt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.muensingen.com

Foto: © Angela Hammer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LandTour Schönbuch Trauf

Auf dieser beeindruckenden Gratwanderung entlang des südlichen Schönbuchtraufs ergeben sich eine Vielzahl atemberaubender Blicke ins weite Ammertal und auf die, in der Tat bläulich schimmernde Mauer der Schwäbischen Alb.

Gepflegte Waldwege verlaufen entlang der Traufkante des Schönbuchs und eine zuverlässige Beschilderung zeigt den Weg. Folgen Sie einfach dem „LandTour“-Logo und dem Wanderkennzeichen „Gelber Kreis“.

Der Rückweg verläuft unterhalb der Traufkante. Mit freier Aussicht und dem Blick auf weite Teile des prächtigen „Schwäbischen Streuobstparadieses“

Einfach beeindruckend!

Viele Ruhebänke mit besten Aussichten entlang des Schönbuchtrauf laden zur Rast und zum Genießen ein.

Wegbeschreibung
Die Tour startet am Waldfriedhof Herrenberg und führt Sie entlang der südlichen Traufkante des Schönbuchs durch den Wald. Auf der gesamten Strecke finden sich herrliche Aussichtspunkte mit Blick auf Neckar- und Ammertal, die Gäuebene und die Schwäbische Alb im Hintergrund. Als ein besonderer Aussichtspunkt gilt der Grafenberg, von dem man weit über die Gäuebene bis hin zum Schwarzwald blicken kann.

Die Tour verläuft weiter durch das Naturschutzgebiet und nach nur wenigen Kilometern erreicht man den Rastplatz Jägergarten, der zu einer kurzen Vesperpause einlädt.

Zurück wandern Sie entlang von Streuobstwiesen Richtung Mönchberg an Kayh vorbei, wo Sie bei dem Heimatmuseum optional noch einen kleinen Stopp machen können (telef. Anmeldung erforderlich). Die Tour geht nun weiter entlang des südlichen Schönbuchtraufs mit Blick ins weite Ammertal bis der Wanderer schließlich nach nur wenigen Kilometern wieder am Startpunkt, dem Waldfriedhof Herrenberg, ankommt.

 

 

 

 

 

Villingen-Schwenningen – Waldpfad Groppertal

Die alte Zähringerstadt Villingen lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, den mächtigen Tortürmen, dem Münster ‚Unserer Lieben Frau’ oder der Benediktinerkirche mit Silbermannorgel. Auch einen Einkaufsbummel durch die historische Innenstadt, vorbei an plätschernden Bächlein und durch die malerischen Gassen, kann man hier in vollen Zügen genießen.

In Schwenningen hingegen, der einst größten Uhrenstadt der Welt, ist die Zeit nicht stehen geblieben. Gründerzeitvillen und moderne Bauten gibt es hier gleichermaßen. Sehenswert ist auch das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos oder die Neckarquelle auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau.

Villingen-Schwenningen – ein Duett aus Tradition und Fortschritt.

Waldpfad Groppertal
Der zertifizierte Premiumwanderweg ‚Genießerpfad Waldpfad Groppertal’ führt auf überwiegend naturnahen Pfaden durch idyllische und abwechslungsreiche Waldpassagen, vorbei an vielen Baumriesen hinein ins Groppertal und in die typische Schwarzwaldlandschaft: Bilderbuch-Gehöfte, schöne Ausblicke, weite Wiesen und schattige Waldwege. Eine Vesperstube sowie der im Wald gelegene Rastplatz am Wildgehege Salvest vervollständigen den Wandergenuss.

Das erste Highlight erwartet Sie bereits kurz nach dem Start. Genießen Sie einen besonderen Rundumblick, auf dem 20 m hohen Felsen ’Uhustein’ mit Aussichtsplattform. Der Weg führt weiter durch das schöne Groppertal. Unterwegs lässt es sich bestens ausruhen auf insgesamt fünf Himmelsliegen mit eingravierten Sprüchen in Villinger Mundart. Nach etwas mehr als die Hälfte des Genießerpfads lädt das Gasthaus Breitbrunnen zu einer kulinarischen Stärkung ein, bevor es durch das Langmoos zum Wildgehege Salvest mit Waldrast- und Spielplatz geht. Wenn Sie noch Ausdauer haben, empfehlen wir einen Abstecher zur Ruine Kirneck. Auf dem Schlussteil der Tour passiert der Wanderer über den ‚Römerweg’ den Gedenkstein des Oberförster Ganter. Abschließend geht es über die Brigachbrücke mit Blick auf den Zusammenfluss von Kirnach und Brigach und vorbei am denkmalgeschützten ’Kirnacher Bahnhöfle’ zurück zum Ausgangspunkt. In der Nähe lädt das Romantik Hotel Rindenmühle als zertifizierter ’Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland’ der gehobenen Kategorie ein.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.wt-vs.de

 

Fotonachweis: Villingen-Schwenningen

 

 

 

 

 

 

Wanderung in Bad Rippoldsau- Schapbach – Genießerpfad „Klösterle-Schleife“

8 km, Aufstieg: 430m; Abstieg 430m
Rundwanderweg

Eine schöne Wanderung, im Wolftal, rund um das Klösterle in Bad Rippoldsau bis zum Burgbachwasserfall, einem der höchsten freifallenden, natürlichen Wasserfälle.

Die Wanderung führt leicht steigend auf naturbelassenen Wegen und Pfaden durch die Wolfsschlucht zum „Schießhüttele“, die uns einen herrlichen Blick auf die Wallfahrtskirche Mater Dolorosa freigibt. Über Serpentinen erreichen wir die Minigolfanlage im Tal, wir überqueren die Wolf und die Landesstraße und erreichen nach einem kurzen, knackigen Anstieg, der beim Gasthof „Klösterle-Hof“ beginnt, die „Steig“. Der Weg bringt uns an zahlreichen, kleinen erfrischenden Bergwasserquellen vorbei zum Burgbachfelsen und zum Burgbachwasserfall. Von hier aus gelangen wir über einen Holzabfuhrweg zurück zu unserem Ausgangspunkt vor Burgbach.

 

Fotonachweis: Bad Rippoldsau

 

 

 

 

 

 

Wanderung in Oberwolfach – „Guck a mol Wegle“

12 km, Aufstieg 486m; Abstieg 486m
Rundwanderweg

Abwechslungs- und aussichtsreiche Rundwanderung um Oberwolfach – Abkürzungsmöglichkeiten

Vom Lindenplatz führt der Weg zunächst auf asphaltierter Straße leicht steigend Richtung Besucherbergwerk. Nach ca. 600 Metern biegen wir rechts ab auf einen schmalen Weg, der uns zum Musikpavillon führt. Unterhalb des Pavillons geht es auf einem schmalen Pfad Richtung Norden. Wir kommen an einem Holzplatz vorbei und erreichen immer wieder Aussichtspunkte ins Wolftal, die wir auch von Ruhebänken aus genießen können. Wir erreichen nach ca. 2,0 Stunden den Ortsteil Walke, überqueren die Wolf und wandern auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf halber Höhe des Wolftales wieder Richtung Süden zum Ausgangspunkt Lindenplatz.

 

 

 

Hallertauer Hopfenerlebnishof Blomoser

Der Hopfenerlebnishof befindet sich im Markt Nandlstadt, dem ältesten Hopfenanbaugebiet der Hallertau, eingebettet in bewaldete Hügel, Äcker und Hopfengärten – zwischen den Städten Freising, Moosburg und Mainburg im nördlichen Landkreis Freising.

Der Hopfenbaubetrieb liegt zwischen Attenkirchen und Nandlstadt im Weiler Kleinwolfersdorf nahe der „Deutschen Hopfenstraße“, der B301.

Für die Familie Michael und Daniela Blomoser mit den Kindern Benedikt, Xaver und Quirin ist der Hopfen nicht nur die Lebensgrundlage, sondern zugleich eine besondere Herzensangelegenheit.

Die Familie Blomoser führt den Hof bereits in der dritten Generation und hat den Haupterwerbsbetrieb ständig weiterentwickelt, damit dieser auch in Zukunft bestehen kann und für nachfolgende Generationen erhalten bleibt.

Alle Fotos: Christian Schulz

 

2017 wurde der Betrieb nach Kleinwolfersdorf ausgesiedelt, da an der alten Hofstelle in Gründl die Erntetechnik veraltet ist und für die erweiterte Hopfenanbaufläche auf rund 35 ha zu klein geworden war. Hopfenerlebnisführungen werden seit 2020 auf dem Hallertauer Hopfenerlebnishof angeboten.

Hier dreht sich das ganze Jahr alles rund um den Hopfen, gemäß dem Holledauer Sprichwort:

„Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen.“

Wir freuen uns, wenn Sie sich für unsere Arbeit, die Landwirtschaft und insbesondere das Kulturgut Hopfen in einer der schönsten Kulturlandschaften Oberbayerns interessieren.

Um unsere große Leidenschaft die Kulturpflanze Hopfen zu erleben, laden wir Sie gerne zu einer Hopfenerlebnisführung bei uns auf dem Hof ein.

Wollen Sie Interessantes über die Sonderkultur Hopfen auch das „Grüne Gold“ genannt, das älteste Hopfenanbaugebiet der Hallertau und das Hallertauer Bockerl erfahren? Dann sind Sie auf dem Hallertauer Hopfenerlebnishof genau richtig.

Sie werden auf unserem Hopfenbaubetrieb empfangen, auf dem sich derzeit nur die Hopfenerntehalle befindet.

Vom Anbau bis zur Ernte werden Sie in die Welt des Grünen Goldes mit all seinen Besonderheiten entführt. Zu Fuß geht’s in den angrenzenden Hopfengarten, wo die Hopfenpflanzen näher unter die Lupe genommen werden.

Je nach Jahreszeit können die notwendigen Arbeiten im Hopfen direkt miterlebt werden, insbesondere auch der Höhepunkt des Jahres die Hopfenernte.

Dabei können die Maschinen zur Ernte des Hopfens, sowie der Bandtrockner barrierefrei besichtigt werden. Bandtrockner zur Hopfentrocknung sind in der Hallertau eine Besonderheit, weil sie nur wenige Betriebe im Einsatz haben. Während der Hopfenernte im September können Sie sich auch als „Hopfabrocker“ wie früher versuchen und selbst Hand anlegen.

Sofern keine Erntezeit ist, wird Ihnen diese mit einem Film veranschaulicht.

Nach den vielen Eindrücken wird es Zeit den veredelten Hopfen in Form von Hopfenlimo bzw. Bier zu verkosten. Dazu wird vor allem ein in Oberbayern verbreitetes Schmalzgebäck, der Schuxen, angeboten.
Vielleicht hat dann auch Sie der Hopfen gekratzt, gemäß dem Holledauer Sprichwort: „Wen der Hopfa amoi kratzt hod, den lasst er nimmer los“.

Die Führungen können von April bis September gebucht werden.

Dauer ca. 2 Stunden

Wir sind Ihnen gerne bei der Planung Ihres Ausfluges behilflich.

Unsere Hopfenführung ist ein Erlebnis für Gruppen, Vereine, Betriebe, Urlauber, Schulen oder auch für Sie und Ihre Familie.

Wir freuen uns auf Euch.

 


Familie Blomoser
Hochfeldstr. 22 · 85419 Mauern
Tel. 08764 / 9475983 · Handy 0163 / 1782702 · Fax 08764 / 9496611
info@hallertauer-hopfenerlebnishof.de
www.hallertauer-hopfenerlebnishof.de

Hochbergtour

Streuobstwiesen sind ein uraltes Kulturgut mit hohem ökologischem Wert. Die alten Obstbäume der Streuobstwiesen bieten von der Wurzel bis zur Baumkrone Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. In den Obstwiesen des Albvorlandes wurden über hundert verschiedene Brutvogelarten nachgewiesen, auch solche die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen.

Die Hochbergtour verspricht vielfältige Natureindrücke mit angenehmen Steigungen und herrlichen Aussichten. Los geht es am Parkplatz des Donzdorfer Freibades. Gleich zu Beginn der Runde führt uns der Weg durch bunte Streuobstwiesen den „Bülzenbuckel“ hoch. Teils auf Wiesenpfaden, dann auf Pflaster- und Schotterwegen geht es stetig leicht bergauf bis zum Weiler Hochberg. Wir genießen den Blick ins Tal bevor es in den schattigen Wald geht. Auf der Hochfläche angekommen, führt ein Stück des Wegs am Waldrand entlang. Dann wechseln sich Wald und Wiesenabschnitte ab. Schließlich erreichen wir den Ortsteil Reichenbach unterm Rechberg. Wir überqueren die Landstraße und steuern dem Golfplatz-Areal zu. Die Anlage des Golfclub Hohenstaufen ist eine der ältesten und schönsten Anlagen in Baden-Württemberg. Dem Schotterweg folgend geht es wieder in den Wald hinein. Die Kühle des Waldes können wir nun ein gutes Stück des Weges genießen und umrunden einen Teil des Golfplatzes bis wir das Areal von Schloss Ramsberg erreichen. Die letzte erhaltene Staufer-Reichsburg ist seit 1972 in Privatbesitz und für eine Besichtigung nicht zugänglich. Bergabwärts mit Blick auf den Golfplatz folgen wir dem asphaltierten Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt. Kurz vor Ende der Tour lädt ein Marien-Bildstock zum Innehalten ein.

Weitere Informationen über:
Stadtverwaltung Donzdorf
Schloss 1-4, 73072 Donzdorf
Tel.: 07162-922302
www.donzdorf.de
stadt@donzdorf.de

 

Heldenbergrunde

Das Naturschutzgebiet Heldenberg ist mit rund 214 Hektar eines der größten im Landkreis Göppingen. Seine Landschaft ist geprägt von Wacholderheiden, extensiv bewirtschafteten Feucht- und Trockenwiesen, Hecken, Feldgehölzen und naturnahem Wald. Unzählige Tier- und Pflanzenarten, darunter auch viele bedrohte Arten der Roten Liste, sind hier zu finden.

Im Donzdorfer Ortsteil Winzingen startet der fünf Kilometer umfassende Rundwanderweg. Vom Parkplatz bei der Grundschule geht es zunächst durch ein Wohngebiet und schließlich bergauf. Der asphaltierte Weg führt uns vorbei an Viehweiden und Streuobstwiesen bis wir die wildromantische Kernzone des Naturschutzgebietes erreichen. Hier verläuft der Weg weitgehend eben, schwenkt in einen geschotterten Feldweg ein, der parallel zum Hang an einem nach Thymian und anderen Kräutern duftenden Wacholderheidestreifen mit herrlichem Ausblick vorbeiführt. Bergseits begleiten uns die Rotbuchenwälder des Heldenbergs. Als asphaltierter Weg geht es nun wieder abwärts vorbei an weitläufigen Blumenwiesen. Schließlich erreichen wir wieder Winzingen. Wir folgen der Durchgangsstraße (Gmünder Straße) vorbei am Winzinger Schloss bis zu unserem Ausgangspunkt in der Kaltenfelder Straße.

 

Löwenpfad Messelbergtour

Der Löwenpfad „Messelbergtour“ ist acht Kilomenter lang und beginnt am Wanderparkplatz „Messelberg“. Hier gibt auch eine übersichtliche Informationstafel Hinweise zu Routenverlauf, Höhenprofil und Sehenswürdigkeiten. Dieser vom Deutschen Wanderverband zertifizierte Rundwanderweg führt durch naturbelassene Laubwälder, vorbei an bunten Blumenwiesen und bietet faszinierende Panoramablicke. Die Aussichtsfelsen „Rötelstein“ und „Messelstein“ sind dabei besonders hervorzuheben und Höhepunkte der Wanderung.

Charakteristisch für die Schwäbische Alb ist die Ablagerung des Weißjuras als Überbleibsel des Jurameeres. Mit etwas Glück können wir am Wegesrand Versteinerungen finden. Ein langes Wegstück führt uns entlang der Traufkante durch ein forstwirtschaftlich kaum beeinflusstes, urtümliches Waldbild. Umgestürzte Bäume und eine vielfältige Bodenflora machen diesen Wegabschnitt zu einem besonderen Erlebnis für jeden Naturfreund.

Die Tour enthält An- und Abstiege, die zwar etwas Kondition erfordern, schließlich aber durch die herrlichen Ausblicke entlang des Albtraufs belohnt werden. Der Höhepunkt der Runde ist der weithin sichtbare Weißjura-Felskopf des Messelsteins, von dem man aus 749 Metern Höhe den Blick weit ins Land schweifen lassen kann. Der Rötelstein ist dagegen ein stark eingewachsener „Aussichtsfelsen“, der dennoch einen ähnlich faszinierenden Weitblick bietet. Auf der Hochebene des Messelbergs befindet sich der Flugplatz der Fliegergruppe Donzdorf. Direkt an der Traufkante starten Drachen– und Gleitschirmflieger.