Augsburg –

Maximilianstrasse mit Alpenpanoramaz

Augusta Vindelicum“ nannten die Römer ihre Zivilsiedlung zwischen Lech und Wertach. Daraus wurde später Augsburg, das als freie Reichsstadt im 15. und 16. Jahrhundert durch den Fernhandel und die Bankgeschäfte hier ansässiger Kaufmannsfamilien, vor allem der Fugger und Welser, zu den Weltstädten der Renaissance zählte. Noch heute erzählen viele schmucke Gebäude von der historischen Bedeutung Augsburgs, der ältesten Stadt Bayerns. Allen voran das Renaissance Rathaus mit seinem Goldenen Saal und dem Perlachturm.

Jakob Fugger war das Finanzgenie der Renaissance und schuf ein weltweites Handels-, Bank- und Industrieimperium. Aber auch um bedürftige Bürger Augs-burgs kümmerte er sich und stiftete 1521 die Fuggerei, die heute älteste Sozialsiedlung der Welt. Die herausragende Bedeutung der wichtigsten Handelsfamilien Augsburgs kann man im neuen Fugger und Welser Erlebnismuseum eindrucksvoll miterleben.

Die historische Innenstadt Augsburgs bietet aber noch einiges mehr an Sehenswertem. Das Maximilianmuseum präsentiert im Viermetzhof mit seiner spektakulären Glasdachkonstruktion die kostbaren Bronzefiguren der Augsburger Prachtbrunnen. Glanzstücke sind außerdem die Augsburger Goldschmiedekunst, Porzellan und Fayencen, Uhren und wissenschaftliche Instrumente sowie die stadtgeschichtliche Sammlung.

Das Schaezlerpalais beherbergt außerdem den berühmten Rokokofestsaal und die Grafische Sammlung.

Zwei Gedenkstätten erinnern an weltbekannte Kinder der Stadt: Das Geburtshaus von Leopold Mozart, dem Vater, Erzieher und Lehrer von Wolfgang Amadé. Ebenso der große Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht ist in Augsburg geboren, ging hier zur Schule und absolvierte seine ersten literarischen Gehversuche.

Weltbekannt ist auch die Augsburger Puppenkiste. Dort trifft man auf Jim Knopf, Räuber Hotzenplotz und viele andere legendäre TV-Marionetten.

Auch für die Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes geht die Stadt Augsburg für Bayern ins Rennen. Beim Thema „Historische Wasserwirtschaft und Wasserkunst in Augsburg“ stehen die Augsburger Kanäle, mittelalterliche Wassertechnik und die Quelle der Industriekultur im Vordergrund.

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