Kartause Ittingen

Ittingen

Historische Gebäude in sanfter Landschaft, wunderschöne Gärten, zwei Museen, Kammerkonzerte der Extraklasse, idyllische Gartenwirtschaft – zu jeder Jahreszeit zeigt die ehemalige Klosteranlage ihre Vielfalt.

Die Kartause Ittingen liegt eingebettet in die idyllische Thurlandschaft nur einige Fahrminuten von Frauenfeld oder vom Untersee entfernt. Im 12. Jahrhundert machten die Herren von Ittingen ihre Burg zu einem Kloster und legten damit den Grundstein für eine lange und fruchtbare Entwicklung. 1461 übernahm der Kartäuserorden das Kloster und die Kartäusermönche lebten in Ittingen bis zur Auflösung der Mönchsgemeinschaft im Jahre 1848. Von 1867 bis 1977 nutzte die vornehme Familie Fehr die Gebäude als repräsentativen Gutsherrensitz. 1977 übernahm schliesslich die privatrechtliche Stiftung Kartause Ittingen das ehemalige Kloster mit dem Ziel, die Anlage in ihrem historischen Bestand zu erhalten und zu restaurieren. Seit 1982 betreibt sie zusammen mit ihren Partnern, den kantonalen Museen und dem tecum, Zentrum für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau, die historischen Gebäude eigenwirtschaftlich als lebendiges und offenes Kulturzentrum.

Restaurant, Hotel und traumhafte Gärten
Ein Hotel- und Gastwirtschaftsbetrieb sorgt für den angenehmen Aufenthalt für Touristen und Seminargäste. Daneben lädt eine der schönsten Gartenwirtschaften der Ostschweiz zum Geniessen ein, prächtige Gärten mit über 1000 Rosenstöcken und einem begehbaren Labyrinth zum Flanieren. Weiter lockt der Ittinger Wald und der idyllische Nussbaumersee in der nahen Umgebung zum Spazieren, Wandern, Velofahren oder zum Baden.

Kultur im ehemaligen Kloster
Heute finden sich in der Kartause Ittingen das Ittinger Museum, das authentische Einblicke in das Leben der Mönche freigibt, dann das Kunstmuseum Thurgau mit einer Sammlung und wechselnden Ausstellungen sowie ein Konzertsaal, in dem die stimmungsvollen Sonntags- und die Ittinger Pfingstkonzerte stattfinden.

Klösterliche Werte modern gelebt
Die klösterlichen Werte wie Gastfreundschaft, Fürsorge, Bildung, Kultur, Spiritualität, Selbstversorgung und Naturverbundenheit finden sich im Betriebskonzept der Kartause Ittingen wieder und werden heute aktiv gelebt. Über die Landesgrenzen hinaus hat sich die Kartause Ittingen einen Namen gemacht als einzigartiges Seminar- und Kulturzentrum. Einzigartig auch deshalb, weil hier vom Käse über den Wein bis zu Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch alles in den eigenen Betrieben produziert wird. Die Stiftung führt auch ein Wohnheim mit Beschäftigung für psychisch oder geistig beeinträchtigte Menschen, die in den verschiedenen Betrieben eine sinnvolle betreute Arbeit finden.

Eigene Produkte für das Restaurant und den Klosterladen
Der Klosterladen mit über 80 Produkten aus der eigenen Landwirtschaft präsentiert die ganze Fülle des hier produzierten und verarbeiteten Sortiments, und auch im Restaurant wird qualitativ Hochstehendes aus dem eigenen Anbau serviert.

Tipp: Wenn es am See im Sommer brechend voll ist, sind in der Kartause Ittingen oft noch Zimmer frei, denn in der touristischen Hochsaison werden weniger Tagungen durchgeführt.

Öffnungszeiten:

Restaurant Mühle:
Täglich 08.30 – 23.30 Uhr

Klosterladen
Mo 13.30 – 18.00 Uhr
Di-Fr  9.30 – 12.15 / 13.30 – 18 Uhr
Sa/So 10.00 – 18.00 Uhr
(Nov. bis März 10 – 12.15/13.30 – 18 Uhr)

Kunstmuseum Thurgau/Ittinger Museum
Mai bis September: täglich 11 – 18 Uhr
Oktober bis April: Mo – Fr 14 – 17 Uhr, Sa/So 11 – 17 Uhr

Kartause Ittingen
CH  8532 Warth
Tel.: +41 (0) 52/748 44 11
www.kartause.ch