Bad Harzburg – Das Tor zum Nationalpark Harz

Bad Harzburg

Schon von weitem sichtbar, erhebt sich Deutschlands nördlichstes Gebirge am Horizont. Schroffe Granitklippen und knorrige Bergfichten, neblige Moore und murmelnde Bachtäler bieten faszinierende Eindrücke.  Wanderwege und Mountainbike Trails schlängeln sich durch tiefe Wälder und führen auf lichte Höhen.

Im Sommer locken Flüsse und Seen zu einem viel versprechenden Badespaß und im Winter zieht es Naturfreunde auf die schneebedeckte Wildnis. Bad Harzburg bietet als Tor zum Nationalpark Harz insgesamt 900 km gepflegte Wanderwege sowie viele geführte Wanderungen und dezente Schilder, die den Weg weisen. Ausgangspunkt vieler Routen ist der „Große Burgberg“, zu dem die Seilbahn in wenigen Minuten hinauf schwebt.

Das entspannte Wandererlebnis – so das Motto vom Wanderland Bad Harzburg
Fünf Themenwege wurden aufgefrischt mit dem Ziel, allen Wanderern entspannte Stunden in der wunderschönen Natur zu bieten. Besondere Aussichtspunkte, interessante Ziele, attraktive und gemütliche Einkehrmöglichkeiten und eine verlässliche Ausschilderung sollen dies garantieren. Bad Harzburg ist nicht nur ein interessantes Wandergebiet, sondern gehört auch zu den Top-Heilbädern Deutschlands. Eine der schönsten Thermen Niedersachsens, die Bad Harzburger Sole-Therme, lädt Körper und Geist zum völligen Entspannen ein. Ihre heilkräftige Natur-Sole sprudelt aus der 840 m tiefen Dr. Harras-Schneider-Quelle in vier Becken.

Im wohl temperierten Innen- und Außenbecken, Wellnesspavillion, Beauty-Bereich sowie in einer Sauna-Erlebniswelt mit sechs verschiedenen Saunen und der einzigartigen Sole-Gabbro-Grotte heißt das Motto: „Die Seele baumeln lassen“. Stärkung von „Innen“ bietet die im 19. Jahrhundert erbaute Wandelhalle mit Trinkbrunnen im Badepark.

In Bad Harzburg finden wir eine wunderschöne Fußgängerzone, eingerahmt von ehrwürdigen Kastanien und attraktiven Geschäften und Cafés, die nahtlos in den idyllisch gelegenen Kurpark mit Luchsbrunnen übergeht.

Auch für Golfreisende ist der Harz eine  besonders interessante Urlaubsregion mit vier Golfplätzen auf jeweils 18 Bahnen. Landschaftlich reizvoll in die Natur eingebettet findet man hier aktive Erholung mit faszinierenden Ausblicken. Der Golf-Club Harz bietet von seinem Gelände aus weite Blicke in das Harzvorland.

Hier nun fünf Wandervorschläge in Kurzform:

Drei-Täler-Tour: Start der Rundtour (16,9 km) ist am Wandertreff am Haus der Natur. Durchs Kalte Tal, übers Molkenhaus, am Eckerstausee vorbei in Richtung  Eckerquerung mit Aufstieg zum Ski-Denkmal führt die Wanderung Richtung Baste und dann durch das Radautal zurück in den Kurpark. Die reine Wanderzeit der mittelschweren Tour beträgt rund fünf Stunden und sollte nach dem  Erreichen des Philosophenbaches nach links im „Uhrzeigersinn“ zuerst in Richtung Molkenhaus begonnen werden.

Luchstour: Diese Rundtour (16,4 km) beginnt ebenfalls am Wandertreff. Nach dem Aufstieg auf den Burgberg geht es über Besinnungsweg, Säperstelle, Kreuz des Deutschen Ostens zur Rabenklippe. Von dort erfolgt der Abstieg ins Eckertal. Über die Molkenhauswiese und Ettersklippen geht es zurück nach Bad Harzburg. Die empfohlene Wanderzeit dieser mittelschweren Tour beträgt je nach Lauffreudigkeit etwa fünf Stunden.

Rundweg Eckerstausee: Einstieg ist an der Wald-Bushaltestelle „Abzweig Eckerstausee“. Wer aus Bad Harzburg zu Fuß die Eckertalsperre umrunden will, startet am Wandertreff und folgt der 3-Täler-Tour bis zur Waldgaststätte Molkenhaus oder schwebt mit der Burgberg-Seilbahn hinauf und wandert auf dem Kaiserweg über den Antoniusplatz und Säperstelle zum Molkenhaus. An der Staumauer kann entschieden werden, ob der Stausee im oder entgegen des Uhrzeigersinns umrundet wird. Die Streckenlänge dieser leichten Wanderung beträgt 10,2 km.  Auf der ganzen Tour gibt es herrliche Blicke auf den Stausee, aber auch auf den Brocken. Zahlreiche Ruhebänke laden zum Verweilen ein.

Kästeklippentour: Start ist am Café Goldberg. Die 11,6 km lange Rundstrecke geht über Gläseken- und Bornetal, an den Stiefmutterklippen entlang zur Käste. Über Steinebrecherweg und Schlackental führt der Weg zurück. Die reine Wanderzeit dieser mittelschweren Tour, bei der einige Anstiege zu bewältigen sind, beträgt etwa drei Stunden.

Teufelsstieg: Dieser schwierige Aufstieg auf den Brocken ist 13,3 km lang und kein Rundweg. Zurück bietet sich der Goetheweg zum Torfhaus an. Von dort  fährt die Buslinie 820 nach Bad Harzburg. Wanderhinweis: Alle Wanderer sollten  eine gute Kondition und eine entsprechende Ausrüstung für alle Wetterlagen haben, da bei diesem Wandervorschlag 950 Höhenmeter zu bewältigen sind. Die Wanderzeit sollte mit gut vier Stunden eingeplant werden.