Die Spitalkirche im Herzen der Stadt Herrenberg

IMG_2335

Nach der ersten Erwähnung der Spitalkirche „zum Heiligen Geist“ 1412 begann die bewegte Geschichte der Spitalkirche, liebevoll auch als die „kleine Schwester“ der mächtigen Stiftskirche, genannt. Kaplan Walzinger in Freiburg stiftete ein ewiges Licht in die Spitalkirche.

Das Gotteshaus avancierte im Laufe der Zeit zur Bürgerkirche, wobei sie allerdings in der Vergangenheit stürmische Zeiten überstehen musste.

Zwei Brände (1466/1635) und schwere Bombenschäden (1945) waren die Ursachen dafür, dass die Kirche in ihrem Inneren immer wieder verändert werden musste. Letztmalig in den 1970er Jahren, als die große „Schwester Stiftskirche“ zum Sanierungsfall wurde und die Spitalkirche sich als gottesdienstlicher Zufluchtsort anbot. Viele Menschen fühlen sich mit der kleinen Kirche biografisch verbunden. Taufen, Konfirmationen und Trauungen fanden hier statt. Auch deshalb hat die weitere Nutzung der Kirche in den letzten Jahrzehnten nicht nur die Verantwortlichen der evangelischen Kirchengemeinde, sondern auch viele Bürger bewegt.

In einem großangelegten, moderierten Beteiligungsprozess wurde ein Vier-Räume-Konzept entwickelt, das der Unterschiedlichkeit der Menschen und der Vielfalt der Angebote Rechnung tragen soll.

Kultur, Soziales, Bildung und Glaube begegnen und vereinen sich in einem offenen Gotteshaus. In zentraler Lage, mitten in der Herrenberger Fußgängerzone, lädt die Spitalkirche nun im neuen Glanz zu einem herzlichen „Grüß Gott und Verweilen ein.

Weltoffen und im wahrsten Sinne des Wortes barrierefrei. Ein großer Beitrag für die Belebung der Innenstadt. „Ein Denkmal wurde zum Leben erweckt“. Ein Interessewecker für Mitbürger und Touristen.

Wer weitere Informationen wünscht findet diese unter: spitalkirche-herrenberg.de/geschichte