In Ulm, um Ulm und um Ulm herum …

Ulm

Stadterlebnis pur verbunden mit Aktivurlaub in der Natur, das macht den besonderen Reiz der Region Ulm aus. Tradition trifft auf Moderne in Ulm, einer Stadt, in der  mittelalterliche und moderne Architektur einen spannenden Kontrast bilden.  Die Karstquelle Blautopf mit ihrem kristallklaren Quellsee oder die zahlreichen Höhlen, in denen schon Eiszeitmenschen lebten, sind touristische Aushängeschilder im Alb-Donau-Kreis. Ausgezeichnete Rad- und Wanderwege führen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Region Ulm, zum Beispiel zum imposanten Prämonstratenserkloster Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm.

768 Stufen führen den Besucher auf den Turm des Ulmer Münsters, der mit genau 161,53 Metern der höchste Kirchturm der Welt ist. Von hier bietet sich dem Betrachter ein faszinierendes Panorama über eine Landschaft mit beeindruckender  Vielfalt.  Der Blick schweift über die breiten Kuppen der Schwäbischen Alb bis zu den grünen Auwäldern von Donau und Iller und bei guter Fernsicht sogar bis zu den Alpen.

Ein Bummel durch das Fischerviertel an der Donau mit seinen schmucken Fachwerkhäusern und Gassen vermittelt mittelalterliches Flair. Ulms „Neue Mitte“ mit ihren drei modernen Bauten gegenüber des altehrwürdigen Rathauses begeistert mit ihrer modernen Architektur. Geheimtipp in der bayerischen Nachbarstadt Neu-Ulm ist ein Besuch des Edwin Scharff Museums, das das Schaffen eines der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt. Familien mit Kindern ist der Besuch des angegliederten Kindermuseums zu empfehlen, das zum Mitmachen und Experimentieren einlädt.

Das Ulmer Museum und das neue Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren, kurz „Urmu“ genannt, bieten sich als Ausgangspunkte für faszinierende Zeitreisen zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit an. Im Ulmer Museum wird der rund 40.0000 Jahre alte „Löwenmensch“ präsentiert. Das Urmu in Blaubeuren kann mit der „Venus vom Hohle Fels“ nicht nur das älteste figürliche Kunstwerk der Menschheit zeigen, sondern vermittelt auch einen spannenden Einblick in das Leben während der Eiszeit. In der Tiefenhöhle Laichingen, der tiefsten Schauhöhle Deutschlands, können Gäste 55 Meter tief in das Innere der Erde hinabsteigen. In Schelklingen befindet sich in der Höhle ›Hohle Fels‹ u.a. die Fundstelle des ältesten Musikinstruments der Menschheit.

Eine unberührte Naturlandschaft wie aus dem Bilderbuch bietet sich dem  Radfahrer am Donau- und am Iller- Radweg ein. Unterwegs laden malerische Städte und Gemeinden in der Region Ulm zu einem Zwischenstopp ein. Zum Beispiel die Stadt Illertissen, deren Wahrzeichen, das Renaissanceschloss der Vöhlin, über dem Illertal thront. Von dort aus ist es mit dem Rad nicht weit zur Fuggerstadt Weißenhorn mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild. Auf dem Donauradweg können in Richtung Quelle die Bierkulturstadt Ehingen und das mittelterliche Munderkingen erlebt werden.

Überhaupt verfügt die Region Ulm über eine reiche Klosterkultur, die es zu entdecken gibt. Bauherren in der Blütezeit des Barock waren die Benediktiner in Elchingen und Wiblingen oder die Prämonstratenser in Obermarchtal und Roggenburg. Sie sorgten mit einheimischen Künstlern und Handwerkern für die kunsthistorisch wertvolle Ausstattung ihrer Kloster- und Dorfkirchen. Filigrane Krippenkunst von europäischem Rang ist das ganze Jahr über im Krippenmuseum Oberstadion zu sehen.

Ein Bummel über die kleinen und großen Weihnachtsmärkte in der Region Ulm, zum Beispiel auf dem Münsterplatz in Ulm oder auf im Klosterhof in Roggenburg, bietet sich zur Adventszeit an.

Viele Gründe also, die Region Ulm zu erkunden. Weitere Informationen und praktische Ausflugtipps gibt es auf der Internetseite unter
www.tourismus-region-ulm.de