Die Zollernalb

Burg Hohenzollern

Bereits im Name „Zollernalb“ steckt das Wahrzeichen der Region – die Burg Hohenzollern. Die Stammburg deutscher Kaiser thront auf einem Vorberg der Schwäbischen Alb. Selbst Kaiser Wilhelm II. sagte: „Die Aussicht von der Burg Hohenzollern ist wahrlich eine Reise wert.“ Aber auch die prachtvolle Anlage, das Burgmuseum mit Schatzkammer sowie ein jüngst freigelegter Geheimgang sind sehenswert.

Von weithin sichtbar hebt sich der sogenannte Albtrauf, die Schichtstufe der Schwäbischen Alb, ab. Vor fast 200 Mio. Jahren erstreckte sich dort, wo heute die Zollernalb ist, ein Meer – das Jurameer. Hier tummelten sich Saurier, riesige Tintenfische und Seelilienkolonien.

Der Albtrauf mit seinen schroffen Muschelkalkfelsen, mit denen er zum Beispiel am Lochen bei Balingen, am Hörnle bei Meßstetten oder am Hangenden Stein bei Albstadt-Onstmettingen seine Zähne zeigt, teilt die Zollernalb in das liebliche Albvorland und die raue Albhochfläche mit den typischen Wacholderheiden. Von dort aus eröffnen sich Fernsichten bis in die Alpen oder zum Schwarzwald.

Wer die Zollernalb zu Fuß erkunden möchte, sollte sich auf einen der beiden Qualitätswanderwege – Donau-Zollernalb-Weg und Albsteig (HW 1) – begeben. Diejenigen, welche die atemberaubende Landschaft in Rundtouren bestaunen möchten erwandern am besten die drei Premiumwanderwege HochAlbPfade bei Meßstetten oder die neun Traufgänge bei Albstadt. Die Wege halten was die Namen versprechen! Geschichtlich äußerst spannend ist es auf dem Hohenzollernweg, an dem sich die Burg Hohenzollern, das Schloss Sigmaringen oder das Schloss Haigerloch wie Perlen aneinander reihen. 33 Kilometer Geologie-Spaß bietet der neue Schlichemwanderweg.

Weitere Informationen unter
www.zollernalb.com.