Die Toskana

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Eine Reise durch die Toskana begeistert jeden Besucher durch die Wildheit, den außergewöhnlichen Farben und Formen und Panoramen dieser vielfältigen Natur. Pinienwälder gehen einher mit Weizenfeldern, große Olivenhaine und reizvolle Landhäuser und dazwischen Reihe für Reihe gepflegter Reben.

Diese zauberhafte mittelitalienische Region liegt zwischen den teils malerischen Orten des südlichen Latium, des östlichen Umbrien und im Norden durch das Emilia Romana und Ligurien. Die Toskana ist unterteilt in 10 Provinzen, die allesamt zahlreiche Naturschönheiten und außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten aufweisen.

Arezzo
ist eine ausdrucksvolle Provinz mit den unverkennbaren eigenen toskanischen Hügellandschaften, mit Pinien, Zypressen und Olivenhainen. Die Flusslandschaften von Tiber, Arno und Chiana haben diese Region gleichermaßen wie auch die Berge des Apennin geprägt. So ist es nicht verwunderlich, dass die einsamen Wälder von jeher auch für Einsiedler und Mönche sehr beliebt waren, haben doch letztere hier viele Klöster gebaut.

Florenz
ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, die auch als Kulturhauptstadt der Toskana bezeichnet wird. Die Provinz Florenz gilt als Kulturprovinz, die für ihre Architektur bekannt ist. Das wohl bekannteste Gebiet in der Provinz Florenz ist die Chianti-Region. Dieses Weinanbaugebiet des berühmten Chianti Classico liegt inmitten einer idyllischen sanften Hügellandschaft, geprägt durch Zypressanalleen, Olivenhaine und Weinreben. Vereinzelt verstreut liegen wunderschöne alte Landgüter und Schlösser. Die Stadt Greve stellt das Zentrum der Chianti-Region dar.
Greve in Chianti hat sich als urbanes Zentrum des Chianti Classico mit seinem großzügigen Marktplatz einen Namen geschaffen. Die dreieckige Piazza in Greve bietet die Bühne für einen lebendigen Wochenmarkt und die alljährliche Weinmesse.
Die weite Piazza Matteotti gilt zu Recht als einer der schönsten Marktplätze der Toskana. Begrenzt wird die Piazza von attraktiven Häuserreihen, deren ausladende, massive Balkone in die Piazza hineingreifen. Sie bilden die hübschen Arkadengänge, die diesem Platz ein besonderes Ambiente verleihen.
Die wunderschöne Landschaft rund um Greve fasziniert durch die Vielfalt und Einzigartigkeit der Weinberge mit großen, aber auch kleinen sehr familiär geprägten Weingüter. Hier reifen die Trauben für die edlen Tropfen, die unter dem Namen Gallo Negro vermarktet werden.
Die Region Greve zählt unter Urlaubern zu einer der beliebtesten Ferienregionen. Ein Geheimtipp für einen kurzen wie längeren Aufenthalt bietet das Refugium in einzigartiger
Panoramalage auf einem Hügel und Blick auf die Weinberge sowie die Olivenhaine.
Sie erreichen das Refugium, in dem Sie die Landstraße nach Lamole nehmen (ca. 8 km) von Greve entfernt. Es erwarten Sie ein einzigartiger Infinity-Pool mit Salzwasser und eine traumhafte Aussicht von Greve bis Panzano.

Grosseto
diese relativ südlich gelegene Provinz wird von den Einheimischen meist als die Maremma (Sumpfland) bezeichnet, denn bis etwa 1850 waren große Teile der Provinz Sumpfland, das später trockengelegt wurde.
Grossetos Wurzeln reichen bis in die Zeit der Etrusker im 7. Jahrhundert vor Chr. zurück. Zeugnisse aus jener Zeit findet man in Roselle, Talamone und Vetulonia. Außerdem gibt es viele schöne Orte mit typisch mittelalterlichen Gassen, Plätzen und Bauten.

Livorno
zur Provinz gehören neben dem Toskanischen Archipel die Inseln Elba, Capraia, Pianosa, Montecristo, Giannutri und Gorgona. Die Küste der Provinz Livorno wird als die etruskische Küste bezeichnet. Sie reicht von der Stadt Livorno bis Piombino. Viele der Orte entlang der Küste stammen noch aus Zeiten der Etrusker.

Lucca
liegt im Norden der Toskana und grenzt mit der Westseite ans Tyrrhenische Meer. Diese Provinz bietet ihren Gästen wunderschöne Strände, schöne Küstenorte, sanfte Hügellandschaften und kulturell interessante Städte.
Die zwischen Küste und fast 2000 Meter hohen Bergen gelegene Provinz bietet dem Besucher viele verschiedene Gesichter und verwöhnt mit ihrer großen Vielfalt. Hier kann man sich in exklusiven Badeorten erholen, Wanderungen zu einsamen Bergdörfern unternehmen oder kulturell interessante Orte aufsuchen.
Das Hinterland bietet eine wunderbar unberührte Natur, viel Einsamkeit und, dank des berühmten Marmors in dieser Gegend, auch zahlreiche interessante Künstlerdörfer.
Das Gebiet Garfagnana wird auch die Toskana der Einsiedler genannt, hier gibt es wunderschöne abgeschiedene Klöster und einsame Bergdörfer.

Borgo a Mozzano
ist der erste Ort der Valle del Serchio. Das Tal ist bekannt für den Ponte della Maddalena, einer wundervollen mittelalterlichen Brücke, die das Wahrzeichen des Tals und der gesamten Lucchesia ist. Die Brücke, die Matilde di Canossa erbauen ließ, ist bekannt als Ponte del Diavolo, was auf ihren legendenumwobenen Ursprung zurückgeht: Die ausgeprägte Asymmetrie der Brückenbögen wird damit erklärt, dass der imposante Bau mit Hilfe des Teufels geschaffen wurde: Er verlangte als Lohn die Seele des Ersten, der die Brücke überqueren würde. Aus List schickten die Dorfbewohner zuerst eine Ziege über die Brücke, worüber der Teufel so erbost war, dass er zur Vergeltung die Symmetrie der Brückenbögen zerstörte.

Massa-Carrara
Das Hinterland bietet traumhafte Wanderrouten mit ausgedehnten Kastanien-, Pinien- und Buchenwäldern.
Die Gegend ist als Marmorabbaugebiet weltberühmt, hier wird schon seit Jahrtausenden der feine Carrara-Marmor gewonnen, der die Kultur der Region entscheidend geprägt hat.

Pisa
Das Hinterland lockt mit sanften Hügeln und Weinbergen. Wer hier Urlaub macht, sollte unbedingt bei einer Degustation des köstlichen regionalen Weines teilnehmen. Auch die Wildschweinsalami ist eine ganz besondere Köstlichkeit.
Absolutes Highlight und Touristenmagnet dieser Provinz ist die Stadt Pisa, die nur 10 Kilometer von der Küste entfernt liegt. Sie liegt an dem Fluss Arno und ihr Schiefer Turm

Pistoia
Die Hauptstadt Pistoia liegt am Südabhang des Apennin und ist etwa 30 Kilometer von Florenz entfernt. Die Stadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, allerdings ist sie nicht, wie viele andere in der Toskana von den Etruskern gegründet worden, sondern wurde im 2. Jahrhundert vor Chr. von den Römern als die Kolonie Pistorium gegründet.
Ihre Hochzeit hatte die Stadt im 12. Jahrhundert – aus dieser Zeit stammen auch noch viele der sehenswerten Gebäude in der von einer massiven Stadtmauer umgebenen Altstadt. Besonders schön

Volpaia
Der 40-einwohner Weiler auf einem Bergrücken nördlich von Radda ist ein Kleinod aus dem Mittelalter. Hinter den Gemäuern aus dem 12. Jahrhundert verbergen sich sieben Weinkeller des Weingutes Castello di Volpaia. Der kleine historische Ort liegt genau an der Grenze zu Florenz und Siena. Eine Besichtigung der original restaurierten Gebäude sollte man sich ebenso wenig wie eine Einkehr im Gasthaus „La Bottega“ entgehen lassen.

Siena
Allen voran natürlich die Stadt selbst, die als eine der schönsten Städte Italiens gilt und auch als die „Perle des Mittelalters” bekannt ist. Diese wunderschöne Stadt ist ein Highlight der mittelitalienischen Gotik.
Im Zentrum dieser auf drei Hügelrücken angelegten Stadt befindet sich die muschelförmige Piazza del Campo, ein malerischer Platz, der von prunkvollen Palazzi gesäumt wird. Hier steht auch der Palazzo Pubblico, das Rathaus aus rotem Backstein mit vielen schönen Fresken und der Turm Torre del Mangia. Auf dem höchsten Punkt der Stadt steht der gotische Dom Santa Maria, der im Inneren reich verziert ist und als eines der schönsten Bauwerke Italiens gilt.

 

Alle Fotos: J.F. Groehn