Der Harz

Die Region Harz

Schon von weitem sichtbar, erhebt sich Deutschlands nördlichstes Gebirge am Horizont. Schroffe Granitklippen und knorrige Bergfichten, neblige Moore und murmelnde Bachtäler bieten faszinierende Eindrücke. Wanderwege und Mountainbike Trials schlängeln sich durch tiefe Wälder und führen auf lichte Höhen. Im Sommer locken Flüsse und Seen zu einem viel versprechendem Badespaß und im Winter zieht es Naturfreunde auf die schneebedeckte Wildnis. Die abwechslungsreiche Landschaft macht den Harz zu einem Paradies für Naturliebhaber. Mal sind es sanfte Hügel, dann wieder steilaufragende Felsen oder alpine Kargheit auf dem Brocken, dem mit 1141 m höchsten Gipfel.

Die hervorragend erhaltenen Fachwerkstädte am Rand des Harz und die Städte Goslar, Quedlinburg, Wernigerode und Osterwieck konnten ihr herrliches, mittelalterliches Erscheinungsbild bis heute bewahren und so die vielen Museen und lebendigen Einkaufsstraßen mit einbeziehen. Den Spuren Heines kann man folgen, wenn man von Ilsenburg durch dichten Laub- und Fichtenwald dem Lauf der zu Tal springenden Ilse folgt und dann zum Brocken hinauf wandert. Doch auch abseits des Brocken ist das Angebot an Wanderwegen beinahe unerschöpflich. So verläuft der 94 km lange Hexenstieg den alten Erztransportwegen von Osterode im Westen nach Thale im Osten. Im Harz finden wir nicht nur eine fantastische Naturlandschaft, sondern auch eine bemerkenswerte Kulturlandschaft. Dem Bergbau verdankt das Gebiet des Harz die große Blütezeit im frühen Mittelalter. Goslar mit den wenigen erhaltenen romanischen Profanbauten, Quedlinburg mit der Stiftskirche auf dem Schlossberg und Wernigerode mit dem Schloss über der Stadt zeigen eindrucksvoll in welch schönen Urlaubsgebiet man sich befindet. Auch wenn die Städte am Harzrand von den Zeugnissen des Mittelalters geprägt sind, stellt man vielerorts fest, dass alt und neu gut zusammen passt.