Wanderweg „Wolfssteig Schwarzwald“

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Wegbeschreibung:

Für den 22 km langen Themenweg bedarf es zunächst eines Hinweges zum Wildgehege Waldshut. Vor dem Bahnhof Waldshut (330 m ü. NN.) folgen wir dazu dem Wegweiser des Schwarzwaldvereins auf dem Mittelweg (westliche Variante). Mit seiner Wegmarkierung (rote Raute mit weißem senkrechtem Strich auf weißem Grund) steigen wir in Richtung Höchenschwand an der Zahnkapelle vorbei zum Wildgehege (Kiosk, 508 m) hinauf.

Hier beginnt der Wolfsteig mit unterschiedlichen Reizen für Mensch und Wolf. Mit der gelben Raute und dem Zusatzschild Wolfssteig steigen wir nach links weiter hinauf zum Ibenkopf (auch Eibenkopf). Das kleine Naturschutzgebiet erhielt seinen Namen durch den natürlichen Bestand von Eiben. Der hier vorherrschende Muschelkalk sorgt für ihr langsames Wachstum. Auch der folgende “Hungerberg” bezeugt die nur spärliche Möglichkeit der Feldbestellung auf den steinigen Böden. Dafür präsentiert er auf seinem höchsten Punkt (745 m ü. NN.) einen phantastischen Fernblick nach Süden hin auf Waldshut, über den Rhein auf die Aare und den Klingnauer Stausee. Im sanften Abstieg zieht auch eine Straußenfarm am Wegesrand die Blicke auf sich.

Bei der folgenden Weggabelung vor der Haselbachbrücke biegen wir zum Kloster Maria Bronnen hin ab, überqueren aber zuvor eine Kreisstraße (625 m) und eine weitere zur Fatima-Kapelle. Nach einem Zwischenanstieg über Bierbronnen (750 m) verläuft der Wolfssteig für 800 Meter entlang von Straßen und tangiert schließlich das bekannte Rosendorf Nöggenschwiel am Ortsrand. Hier treffen wir wieder auf den Mittelweg, dessen Wegmarkierung bis Höchenschwand gilt. Wölfisch geht es gemeinsam auf dem Wolfbachweg weiter zur ehem. Fohrenbachmühle (581 m) und dann hinauf zurWolfshütte mit großem Rastplatz. Eine Grillstelle mit Tischen und Bänken lädt zum Verweilen ein, dazu ein Brunnen und eine überdachte Aussichtsterrasse.

Beim Standort „Hornweg“ haben wir den Felsenweg erreicht. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die tief eingeschnittene Schwarzaschlucht. Auf der gegenüberliegenden Anhöhe liegt der Ort Brenden. Hinter der Schutzhütte Harzerhäusle überschreiten wir beim Weschbrunnen das Bachbett. Dann queren wir nochmals den Schwarzahangweg zu den Wasserfelsen. Dahinter motiviert ein kleiner Rastplatz zu einer kurzen Pause. An exponierten Stellen ist jetzt der Pfad mit Drahtseilen und einer Holzbrücke gesichert. Im 200 m tiefes liegendes Tal erkennen wir das Kraftwerk Eichholz. Am Ende des Bannwaldes queren wir den breiten Herrgottsholzweg und kommen schließlich am Waldrand zum Wanderparkplatz Kreuzstein, wo der Felsenweg und der Wolfssteig enden.

Nicht motorisierte Wanderer folgen weiter dem Mittelweg entlang der Panoramastraße nach Höchenschwand (1000 m) bis zur Bushaltestelle Höchenschwand Kurhaus. Von fährt der Linienbus im Stundentakt nach Waldshut zurück.

Weitere Informationen erhalten Sie über:

Tourist-Information Höchenschwand
„Dorf am Himmel“
79862 Höchenschwand
Tel: 07672/4818-18
www.hoechenschwand.de