Wandertipps Sankt Englmar

Prellerhaus_Foto_Kohlbauer-(145)

Englmarer Hüttenwanderung – Ein Ge(h)nuss in 4 Gängen

Stille hören – Weite spüren – Heimat genießen… So ist die Englmarer Hüttenwanderung überschrieben, denn sie bietet die perfekte Verbindung von eindrucksvollen Naturerlebnissen, regionaler Kulinarik und aktiver Erholung. Nachdem die Wintervariante auf Schneeschuhen bereits ein voller Erfolg war, wird die kulinarische Exkursion um den Sankt Englmarer Hausberg Pröller auch wieder im Sommer angeboten.

Bei dieser geführten Wanderung erleben Sie die wunderbare Natur rund um Sankt Englmar und die kulinarischen Besonderheiten der Bayerwaldregion. Allen voran die regionalen Spezialitäten des frischgekürten Genussortes Sankt Englmar werden hier geschmackvoll in Szene gesetzt.

Die Wanderung beginnt im Ortsteil Predigtstuhl, von dort geht’s zum Angerbauernhof, wo ein Aperitif auf die Wanderung einstimmt. Über den Aussichtspunkt „Aug ins Land“ führt die Tour zum Gasthaus am Predigtstuhl, wo eine Vorspeise auf die Wanderer wartet und anschließend weiter auf dem Goldsteig in Richtung Pröllergipfel. Auf dem Gipfel bietet sich bei klarem Wetter ein fantastischer Blick auf den Bayerwaldhauptkamm und das Regen- und Zellertal. Dann führt der Weg steil bergab zum urigen Prellerhaus, wo der Hauptgang auf dem Programm steht. Bergromantik pur und tolles Essen ist hier garantiert. Nach dem Hauptgang führt die Tour über die Südwestflanke des Pröllers zurück nach Sankt Englmar/Predigtstuhl, wo beim Ausgangspunkt, dem Gasthaus am Predigtstuhl, schon die Dessertüberraschung von Koch Andi Heilmann auf die Wanderer wartet. Und weil´s so schön war, wird sich der eine oder die andere zur Belohnung sicherlich noch einen Absacker gönnen und die Erlebnisse des sportlich-kulinarischen Sommerabends Revue passieren lassen…

Tourist-Info Sankt Englmar
Rathausstraße 6, 94379 Sankt Englmar
Tel.: 09965 84 03 20
www.urlaubsregion-sankt-englmar.de

Hirschenstein über Mühlgrabenweg

Ausgangspunkt: Start der Wanderung am Parkplatz bei der Kirche in Rettenbach (Ortsteil von Sankt Englmar)

Wegbeschreibung:
• Vom Parkplatz zur Straße – Straße überqueren und über Wiesen- und Waldweg zum Bach hinunter; nach der Brücke auf dem
• Forstweg links bergauf – Nr.9/rot-Schopf
• nach 900 m bei Brücke dem Bach bergauf folgen – Nr.9/rot
• nach ca. 1 km bei Linkskurve/-Serpentine rechts und nach 200 m scharf links bergauf zum Mühlgrabenweg – Welle blau ≈ ;r
• dort links 3,7 km dem Bach entlang über Wegknoten Schuhfleck, zuletzt steil bergauf, zum Hauptwanderweg-Goldsteig
• Hirschenstein-Kalteck;
• Dort verlassen wir den Mühlgrabenweg und wandern links zum Hirschensteingipfel;
• vom Hirschensteingipfel Richtung Norden/Sankt Englmar Nr.8/rot
• ca. 300 m vor Ödwies links nach Rettenbach Nr.8/rot – zurück zum Ausgangspunkt
Beginnend in Rettenbach kommt man von Süden her zum Hirschensteingipfel (1.095 müNN). Über Wiesen- und Waldwege, vorbei an Bächen und einzigartiger Natur geht’s zum Hauptwanderweg Goldsteig. Der schönste Abschnitt des historischen Mühlgrabenweges ist das Kernstück des Aufstiegs zum Hirschenstein. Von dem sieben Meter hohen Aussichtsturm auf dem Gipfel ist eine im Bayerischen Wald einzigartige Aussicht zu genießen. Im Osten erstreckt sich die gesamte Kette des Hinteren Bayerischen Waldes vom Großen Arber über Gr. Falkenstein, Rachel und Lusen bis hin zum Dreisessel. Beim Blick nach Süden liegt dem Wanderer der Gäuboden mit dem Donaurandbruch und den steil ansteigenden vorderen Bayerwaldbergen zu Füßen. Die Städte Deggendorf und Straubing scheinen zum Greifen nah. Mit etwas Glück erwischt man auch einen der Tage im Jahr, an denen die Alpenkette vom Dachstein bis zur Zugspitze zu sehen ist. Auf dem direkten Weg gehts durch die in den Hochlagen des Bayerischen Waldes typischen Buchenwälder und vorbei an vielen Quellen und kleineren Wasserläufen zurück zum Ausgangsort.
Daten und Fakten:
Schwierigkeit (konditionell): Schwierigkeitsgrad 4
Schwierigkeit (technisch): Schwierigkeitsgrad 4
Dauer/Gehzeit: ca. 4 h
Gehzeit Aufstieg: ca. 2,5 h
Gehzeit Abstieg: ca. 1,5 h
Höhendifferenz: 430 m
Länge: 11,5 km
Streckenbeschaffenheit: Forst- und Wanderwege
Einkehrmöglichkeiten: Hotel Gut Schmelmerhof: alter Gutshof, historisches Gewölberestaurant und Sonnenterrasse mit wunderbarem Ausblick (liegt direkt am Start- und Endpunkt der Wanderung)

 

Steinreiche Tour zur Käsplatte – Wanderung, die mit tollen Panoramablicken und bizarren Felsformationen besticht

Die 11,6 km lange Tour startet am Wanderparkplatz beim Funkturm im Ortsteil Predigtstuhl auf der Passhöhe zwischen Pröller und Predigtstuhl, zwei von 5 Tausendern in der Urlaubsregion rund um Sankt Englmar. Auf dem Premiumwanderweg „Goldsteig“ (gelbe Markierung „Schlangenlinie“) geht’s vorbei an beeindruckenden Felsformationen, wie etwa dem bizarren Froschmaulfelsen, der zum Staunen und Kraxeln einlädt, Richtung Pröller, dem Hausberg des Luftkur- und Wintersportortes Sankt Englmar. Auf dem Gipfel, einer der höchsten Erhebungen der Goldsteig-Südroute genießt man den Blick auf die Berge an der Nordroute. Frühaufsteher werden besonders belohnt: Das Farbenspiel des Sonnenaufgangs über den Bayerwaldriesen sucht seinesgleichen und bietet einen fulminanten Start in den Tag. Vom höchsten Punkt der Tour geht’s bergab in Richtung Hinterwies. Von der Terrasse des gleichnamigen Berggasthofs genießt man einen herrlichen Ausblick auf das Regental und den dahinterliegenden Bayerwald-Hauptkamm. Weiter auf dem Goldsteig gelangt man über Wacholderheiden zum Fuß der Käsplatte und über einen Waldweg (Goldsteig), der teilweise über Wurzel und dicke Moospolster führt, zum Gipfel der Käsplatte, ein mit Granitquadern übersätes „Blockmeer“. Es handelt sich um ein ebenso seltenes wie bedeutendes „Geotop“. Die Felsblöcke ähneln Tischplatten und laden zu einer gemütlichen Rast ein (Foto). Der Wanderer wird auf dem Gipfel mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Von der Donauebene über die Cham-Further Senke bis zum Riedelstein reicht das Panorama. Dieser war sicherlich ein Grund, den Premiumwanderweg Goldsteig über diesen Gipfel zu führen.

Der Rückweg führt ab Hinterwies über den „Kirchenweg“ (Wanderweg Nr. 4), über den früher die Einwohner der kleinen Weiler rund um Pröller und Käsplatte ins Pfarrdorf Sankt Englmar zur Messe gingen. Am Wochenende bietet sich hier noch einmal eine Einkehrmöglichkeit im urigen Prellerhaus. Weiter geht’s auf dem Wanderweg Nr. 4 über den Weiler Hügelhof Richtung Sankt Englmar/Predigtstuhl. Kurz vor dem Ziel gibt’s nochmal einen Abstecher zu einer weiteren Besonderheit, dem Saustein. Hier handelt es ich auch um eine geologische Besonderheit: Riesige Granitblöcke, sog. Wollsäcke, sind hier übereinandergestapelt und bieten vom höchsten Punkt noch einmal einen guten Ausblick auf die Donauebene.